
Nach dem erfolgreichen Niedersachsen-Derby gegen Osnabrück mussten die TK Hannover Luchse am Sonntagnachmittag die nächste Niederlage hinnehmen. Auswärts beim amtierenden Deutschen Meister, den Rutronik Stars Keltern, unterlagen die Hannoveranerinnen mit 54:77. Dabei hielten die Luchse besonders in der ersten Halbzeit gut dagegen und blieben lange in Schlagdistanz. Erst nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgeberinnen, sich zunehmend abzusetzen und die Partie für sich zu entscheiden.
Die Begegnung begann auf beiden Seiten mit viel Einsatz und einer intensiven Defensivarbeit. Die Luchse versuchten von Beginn an, den offensiven Rhythmus der Gastgeberinnen zu stören und selbst gute Abschlüsse herauszuspielen. Doch gegen die kompakte Verteidigung der Kelternerinnen taten sich die Hannoveranerinnen zunächst schwer. Besonders aus der Distanz wollte der Ball nicht fallen, während Keltern seine Möglichkeiten konsequenter nutzte. Trotz der offensiven Schwierigkeiten hielten die Luchse dagegen und ließen den Rückstand nicht zu groß werden. Mit einem Spielstand von 10:16 ging es in die erste Viertelpause.
Im zweiten Spielabschnitt fanden die Luchse besser in die Begegnung. Mit mehr Zug zum Korb und einer aggressiveren Spielweise gelang es den Hannoveranerinnen, die Defensive der Gastgeberinnen häufiger unter Druck zu setzen. Besonders Prencis Harden übernahm offensiv Verantwortung und sorgte mit wichtigen Punkten dafür, dass die Luchse den Anschluss nicht verloren. Auch defensiv zeigte Hannover weiterhin Einsatz und versuchte, den Spielfluss der Kelternerinnen zu unterbrechen. Das zweite Viertel entschieden die Luchse mit 17:16 für sich und verkürzten den Rückstand zur Halbzeit auf 27:32.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Keltern zunehmend den Druck. Die Gastgeberinnen fanden offensiv besser in ihren Rhythmus und nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter aus. Gleichzeitig fiel es den Luchsen immer schwerer, gegen die gut organisierte Verteidigung zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen. Kleine Unsicherheiten und Ballverluste erschwerten den Spielaufbau zusätzlich. Besonders die fehlende Treffsicherheit aus der Distanz machte es den Hannoveranerinnen schwer, den Rückstand zu verkürzen. Keltern entschied das dritte Viertel mit 16:12 für sich und baute die Führung auf 48:39 aus.
Im Schlussviertel versuchten die Luchse noch einmal, mit mehr Energie zurück in die Partie zu finden. Doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht mehr aus dem Rhythmus bringen und nutzten ihre Erfahrung, um den Vorsprung weiter auszubauen. Während Hannover weiterhin um jeden Ball kämpfte und den Weg zum Korb suchte, fand Keltern zunehmend bessere Lösungen im Angriff. Besonders in der Schlussphase gelang es dem Deutschen Meister, sich deutlich abzusetzen. Nach 40 intensiven Minuten stand schließlich eine 54:77-Niederlage für die Luchse auf der Anzeigetafel.
Beste Punktesammlerin auf Hannoveraner Seite war Prencis Harden mit 16 Punkten. Alyssa Brown steuerte weitere 13 Punkte bei, während Nora Francois mit zehn Punkten ebenfalls zweistellig punktete.
Für die Luchse gilt es nun, die Partie aufzuarbeiten, die positiven Ansätze mitzunehmen und den Fokus auf die kommende Aufgabe zu richten. Bereits am kommenden Sonntag wartet mit dem Auswärtsspiel gegen die Eisvögel USC Freiburg die nächste Herausforderung. Dort wollen die Hannoveranerinnen wieder mit mehr Konstanz auftreten, offensiv bessere Lösungen finden und gemeinsam um den nächsten Saisonsieg kämpfen.

Am kommenden Sonntag, den 1. November, steht für die TK Hannover Luchse die nächste Auswärtsaufgabe in der Toyota DBBL an. Um 16:00 Uhr treffen die Hannoveranerinnen auf die Rutronik Stars Keltern, den amtierenden Deutschen Meister. Nach dem ersten Saisonsieg im Niedersachsenderby gegen Osnabrück wollen die Luchse ihre positive Entwicklung fortsetzen und auch gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer überzeugen.
Der 64:50-Erfolg gegen die GiroLive Panthers Osnabrück am vergangenen Sonntag war für die Mannschaft ein wichtiger Schritt. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt konnten sich die Luchse endlich für ihren Einsatz belohnen. Vor ausverkaufter Halle im Birkendome zeigten die Hannoveranerinnen eine geschlossene Teamleistung und überzeugten besonders durch ihre konsequente Defensive. Osnabrück fand nur selten zu einfachen Abschlüssen und erzielte über die gesamte Spielzeit 50 Punkte.
Besonders in der zweiten Halbzeit war zu erkennen, wie viel Sicherheit die Mannschaft inzwischen gewonnen hat. Die Luchse gingen entschlossener in ihre Abschlüsse und trauten sich offensiv mehr zu. Auch die Körpersprache sprach für sich. Die Spielerinnen feuerten sich gegenseitig an, übernahmen Verantwortung und wirkten als Team deutlich eingespielter.
Der Unterschied zum Saisonauftakt in Halle war dabei nicht allein am Ergebnis zu erkennen. Während die Luchse in den ersten Begegnungen noch häufig ihrem Rhythmus hinterherliefen, gelang es ihnen gegen Osnabrück, das Spiel stärker nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die Abstimmung in der Verteidigung funktionierte besser und auch nach Fehlern blieb die Mannschaft konzentriert. Eine Entwicklung, die zeigt, dass die gemeinsame Arbeit der vergangenen Wochen zunehmend Wirkung zeigt.
Mit den Rutronik Stars Keltern wartet nun eine anspruchsvolle Herausforderung. Der amtierende Deutsche Meister ist bislang ohne Niederlage durch die neue DBBL-Saison gekommen und verfügt über einen erfahrenen Kader. Durch die zusätzlichen Begegnungen im EuroCup Women ist die Mannschaft auch international regelmäßig gefordert. Zu den Leistungsträgerinnen gehört die deutsche Nationalspielerin Alexandra Wilke, die bei der Weltmeisterschaft 2026 in Berlin im Einsatz war und in der vergangenen Saison als MVP ausgezeichnet wurde.
Gegen Keltern wird es vor allem darauf ankommen, die defensive Intensität aus dem Derby mitzunehmen und sich auch unter Druck gute Wurfmöglichkeiten zu erarbeiten. Der Meister wird Fehler konsequent ausnutzen, weshalb die Luchse besonders im Spielaufbau aufmerksam bleiben und einfache Ballverluste vermeiden müssen. Gleichzeitig soll die Mannschaft offensiv mutig auftreten, statt sich von der Qualität des Gegners einschüchtern zu lassen.
Der erste Saisonsieg hat den Hannoveranerinnen Rückenwind gegeben. Nun bietet die Begegnung mit dem Deutschen Meister die Gelegenheit, die Fortschritte der vergangenen Wochen auch gegen einen der stärksten Gegner der Liga unter Beweis zu stellen. Die Luchse reisen mit dem Ziel nach Keltern, ihre Leistung erneut abzurufen und dem Favoriten über 40 Minuten einen intensiven Kampf zu liefern.
Rutronik Stars Keltern vs. TK Hannover Luchse
Sonntag, 01.11.2026 | 16:00 Uhr
Sporthalle Schulzentrum Dietlingen, Keltern

Der erste Sieg ist geschafft! Am Sonntagnachmittag empfingen die TK Hannover Luchse die GiroLive Panthers Osnabrück in der Sporthalle Birkenstraße und konnten sich nach einer intensiven Begegnung mit 64:50 durchsetzen. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt belohnten sich die Hannoveranerinnen endlich für ihren Einsatz und sicherten sich vor heimischem Publikum den ersten Erfolg der Saison 2026/27.
Die Luchse starteten konzentriert in die Begegnung und zeigten von Beginn an eine engagierte Defensivleistung. Beide Mannschaften taten sich zunächst schwer, offensiv ihren Rhythmus zu finden. Hannover gelang es jedoch, die Gäste immer wieder unter Druck zu setzen und sich durch konsequente Verteidigung einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Mit einer 17:11-Führung ging es in die erste Viertelpause.
Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie intensiv und umkämpft. Osnabrück versuchte, den Rückstand zu verkürzen, doch die Luchse hielten defensiv dagegen und ließen nur wenige einfache Abschlüsse zu. Im Angriff fehlte zeitweise noch die nötige Treffsicherheit, sodass sich die Hannoveranerinnen zunächst nicht entscheidend absetzen konnten. Dennoch behaupteten sie ihre Führung und gingen mit einem Spielstand von 28:23 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Luchse offensiv besser ins Spiel. Mit mehr Tempo, guten Aktionen zum Korb und einer verbesserten Trefferquote gelang es den Gastgeberinnen, ihren Vorsprung weiter auszubauen. Gleichzeitig blieb Hannover in der Defensive aufmerksam und machte es den Panthers schwer, zu einfachen Punkten zu kommen. Besonders im dritten Viertel übernahmen die Luchse zunehmend die Kontrolle und entschieden den Spielabschnitt mit 16:13 für sich. Mit einer 44:36-Führung ging es in die letzten zehn Minuten.
Im Schlussviertel ließen die Luchse nichts mehr anbrennen. Mit viel Energie und einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es den Hannoveranerinnen, den Druck auf die Gäste weiter zu erhöhen. Osnabrück versuchte noch einmal, den Rückstand zu verkürzen, doch die Luchse behielten die Ruhe und fanden in den entscheidenden Situationen die richtigen Antworten. Besonders in der Schlussphase setzte sich Hannover weiter ab und baute die Führung zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Am Ende stand ein verdienter 64:50-Heimsieg auf der Anzeigetafel.
Beste Punktesammlerin auf Hannoveraner Seite war Alyssa Brown mit 13 Punkten. Nora Francois steuerte weitere 12 Punkte bei, während Rowena Jongeling mit elf Punkten ebenfalls zweistellig punktete.
Besonders die defensive Leistung war an diesem Nachmittag ein entscheidender Faktor. Die Luchse hielten Osnabrück bei einer Trefferquote von lediglich 29 Prozent aus dem Feld und ließen über die gesamte Partie nur 50 Punkte zu. Auch beim Rebound zeigten sich die Hannoveranerinnen aufmerksam und sicherten sich insgesamt 47 Abpraller. Trotz einiger Unsicherheiten im Angriff gelang es der Mannschaft, über weite Strecken die Kontrolle zu behalten und den Vorsprung bis zum Schluss auszubauen.
Nach drei schwierigen Begegnungen zum Saisonauftakt ist der erste Sieg nun endlich eingefahren. Die Luchse haben gezeigt, dass sie auch in einer körperbetonten und umkämpften Partie als Team zusammenhalten und sich für ihren Einsatz belohnen können. Mit diesem Erfolg im Rücken gilt es nun, das gewonnene Selbstvertrauen mitzunehmen und in den kommenden Spielen an die Leistung anzuknüpfen.
Foto: Philipp Sonnack

Am kommenden Sonntag, den 25. Oktober, steht für die TK Hannover Luchse das nächste Heimspiel in der Toyota DBBL an. Um 16:30 Uhr empfangen die Hannoveranerinnen die GiroLive Panthers Osnabrück im Birkendome. Das erste Niedersachsenderby der neuen Saison. Beide Mannschaften kennen sich aus zahlreichen Begegnungen und auch diesmal dürfen sich die Fans auf ein spannendes Duell freuen.
Der Saisonstart verlief für die Luchse bislang nicht wie erhofft. Nach der knappen 79:81-Niederlage in Halle folgte gegen Nördlingen ein besonders bitteres Spiel, das erst in der Verlängerung entschieden wurde. Auch beim anschließenden Auswärtsspiel gegen den Herner TC reichte es nicht für den erhofften Erfolg. Dabei bewiesen die Hannoveranerinnen erneut Kampfgeist und arbeiteten sich zwischenzeitlich bis auf drei Punkte an Herne heran. Am Ende fehlte jedoch die nötige Konstanz, um die Partie noch zu drehen. Nun soll vor heimischer Kulisse endlich der erste Saisonsieg gelingen.
Mit den GiroLive Panthers wartet allerdings ein Gegner, der ebenfalls wichtige Punkte sammeln möchte. Die Osnabrückerinnen starteten mit einem knappen 65:63-Erfolg gegen die Saarlouis Royals in die Saison. Anschließend folgte eine deutliche 66:89-Niederlage gegen Marburg. Zuletzt lieferten sich die Panthers mit dem amtierenden Meister aus Keltern ein enges Duell, das mit 60:64 zugunsten der Gäste endete. Damit stehen sie nach drei Spieltagen bei einem Sieg und zwei Niederlagen.
Gerade die Begegnung gegen Keltern zeigte, dass Osnabrück auch gegen starke Gegner mithalten kann. Die Panthers hielten das Spiel lange offen und machten es dem Meister bis in die Schlussphase schwer. Für Hannover wird es deshalb wichtig sein, von Beginn an aufmerksam zu verteidigen und Osnabrück möglichst wenig Raum für einfache Abschlüsse zu lassen.
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Luchse durchaus in der Lage sind, sich auch aus schwierigen Situationen zurückzukämpfen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass gute Phasen allein nicht ausreichen, um Spiele für sich zu entscheiden. Entscheidend wird sein, über die gesamten 40 Minuten konzentriert zu bleiben, Ballverluste zu reduzieren und die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen.
Die Mannschaft um Headcoach Jesper Sundberg weiß, worauf es am Sonntag ankommt. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt ist der Wunsch nach dem ersten Erfolg entsprechend groß. Und ein Niedersachsenderby vor heimischem Publikum bietet die perfekte Gelegenheit, das Ruder herumzureißen.
Mit der Unterstützung der Fans im Rücken wollen die Luchse von der ersten Minute an zeigen, dass sie bereit sind, alles für den ersten Saisonsieg zu geben.
TK Hannover Luchse vs. GiroLive Panthers Osnabrück
Sonntag, 25.10.2026 | 16:30 Uhr
Sporthalle Birkenstraße – Birkendome

Auch im dritten Saisonspiel müssen sich die TK Hannover Luchse geschlagen geben. Am Samstagabend trafen die Hannoveranerinnen auswärts in der KISEC-Arena auf den Herner TC. In einer intensiven und körperbetonten Begegnung kämpften sich die Luchse trotz zwischenzeitlich deutlichem Rückstand noch einmal bis auf drei Punkte heran. Am Ende reichte es jedoch nicht für die Wende und die Partie ging mit 60:71 an die Gastgeberinnen.
Die Luchse fanden zunächst nur schwer in die Begegnung. Beide Mannschaften starteten mit viel Einsatz, doch besonders offensiv fehlte den Hannoveranerinnen zu Beginn die nötige Treffsicherheit. Herne nutzte seine Möglichkeiten konsequenter und konnte sich zwischenzeitlich einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Trotz der Schwierigkeiten hielten die Luchse dagegen und blieben mit einem Spielstand von 12:14 nach dem ersten Viertel in Schlagdistanz.
Im zweiten Spielviertel gelang es den Gastgeberinnen zunehmend, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Während Herne offensiv besser in seinen Rhythmus fand, taten sich die Luchse weiterhin schwer, ihre Chancen erfolgreich abzuschließen. Besonders von der Dreipunktelinie wollte der Ball nicht wie gewohnt fallen. Die Gastgeberinnen nutzten die Unsicherheiten und Ballverluste auf Hannoveraner Seite, um ihren Vorsprung weiter auszubauen. Mit einem Rückstand von 24:36 ging es für die Luchse in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Hannoveranerinnen mehr Energie und versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Mit einer verbesserten offensiven Leistung und viel Einsatz gelang es den Luchsen, den Abstand zwischenzeitlich zu verkürzen. Herne hielt jedoch dagegen und nutzte weiterhin die eigenen Möglichkeiten. Trotz eines mit 20:17 gewonnenen dritten Viertels gingen die Luchse mit einem 44:53-Rückstand in den letzten Spielabschnitt.
Im Schlussviertel wurde es noch einmal spannend. Die Luchse gaben sich nicht geschlagen, erhöhten den Druck und kämpften sich zwischenzeitlich bis auf drei Punkte an die Gastgeberinnen heran. Die Hoffnung auf eine späte Wende war zurück, doch in den entscheidenden Momenten gelang es Hannover nicht, den Rückstand vollständig aufzuholen. Herne behielt die nötige Ruhe, setzte sich erneut ab und sicherte sich schließlich mit 71:60 den ersten Saisonsieg.
Beste Punktesammlerin auf Hannoveraner Seite war Rowena Jongeling mit 17 Punkten. Alyssa Brown steuerte weitere 13 Punkte bei, während Nora Francois mit zehn Punkten ebenfalls zweistellig punktete.
Auch wenn die Luchse über weite Strecken Schwierigkeiten hatten, ihren offensiven Rhythmus zu finden, zeigte die Mannschaft besonders in der zweiten Halbzeit Kampfgeist und den Willen, die Partie noch einmal zu drehen. Mit einer Trefferquote von 25 Prozent aus der Distanz und insgesamt 25 Ballverlusten blieb Hannover jedoch unter den eigenen Möglichkeiten. Gerade in den entscheidenden Phasen machten diese kleinen Unsicherheiten den Unterschied.
Nach der dritten Niederlage zum Saisonauftakt heißt es nun, weiter zusammenzuhalten und an den positiven Phasen anzuknüpfen. Die Luchse haben erneut gezeigt, dass sie sich auch nach einem Rückstand zurückkämpfen können. Nun gilt es, über die gesamte Spielzeit konstanter aufzutreten, die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen und sich für den Einsatz endlich mit dem ersten Saisonsieg zu belohnen.

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, geht es für die TK Hannover Luchse zum nächsten Auswärtsspiel nach Herne. Um 18:00 Uhr treffen die Hannoveranerinnen in der KISEC-Arena auf den Herner TC. Nach zwei knappen Niederlagen zum Saisonauftakt ist die Motivation groß, nun endlich den ersten Sieg einzufahren. Gegen die ebenfalls noch sieglosen Gastgeberinnen wollen die Luchse an ihre bisherigen starken Phasen anknüpfen und sich diesmal für ihren Einsatz belohnen.
Die Hannoveranerinnen blicken auf zwei intensive Begegnungen zurück. Bereits zum Saisonauftakt gegen die Halle Lions mussten sich die Luchse nach einem umkämpften Spiel knapp mit 79:81 geschlagen geben. Auch beim ersten Heimspiel gegen die Eigner Angels Nördlingen am vergangenen Sonntag fehlte am Ende nicht viel zum Sieg. Nach einer starken ersten Halbzeit und einer zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Führung gaben die Luchse das Spiel zunehmend aus der Hand. Kleine Unsicherheiten und Ballverluste ermöglichten es den Gästen, den Rückstand aufzuholen und die Partie in die Overtime zu bringen. Dort behielt Nördlingen knapp die Oberhand und entschied die Begegnung mit 94:92 für sich.
Auch der kommende Gegner aus Herne ist bislang ohne Sieg in die neue Saison gestartet. Zum Auftakt musste sich der Herner TC auswärts bei den Eisvögeln USC Freiburg mit 62:82 geschlagen geben. Im ersten Heimspiel gegen ALBA Berlin folgte eine weitere Niederlage mit 57:75. Besonders offensiv fand die neu zusammengestellte Mannschaft bislang noch nicht richtig in ihren Rhythmus. Ballverluste und kleinere Abstimmungsprobleme erschwerten den Spielaufbau und verhinderten häufig erfolgreiche Abschlüsse. Gegen die Luchse wird Herne daher versuchen, über eine stabile Defensive ins Spiel zu finden und mit mehr Tempo im Angriff Akzente zu setzen. Mit zwei Niederlagen aus den ersten beiden Begegnungen steht Herne aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz, direkt hinter den Luchsen auf Rang neun.
Für die Luchse wird es vor allem darauf ankommen, an die positiven Phasen der vergangenen Spiele anzuknüpfen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben. Besonders offensiv konnte die Mannschaft bereits ihr Potenzial zeigen. Gleichzeitig gilt es, die kleinen Fehler und Unsicherheiten zu reduzieren, die in den bisherigen Begegnungen entscheidend waren. Gegen Herne wollen die Hannoveranerinnen von Beginn an mit Energie auftreten, sich von der gegnerischen Verteidigung nicht aus dem Rhythmus bringen lassen und ihre offensiven Möglichkeiten konsequent nutzen. Auch in engen Spielsituationen wird es wichtig sein, die nötige Ruhe zu bewahren und als Team zusammenzuhalten.
Die bisherigen Ergebnisse haben gezeigt, wie eng die Spiele in dieser Saison sein können und dass oft nur wenige Situationen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Für die Luchse heißt es deshalb, die vergangenen Begegnungen abzuhaken, die positiven Ansätze mitzunehmen und den Blick nach vorne zu richten. Beide Mannschaften werden alles daransetzen, sich am Samstag den ersten Saisonsieg zu sichern.
Tip-off ist am Samstag, den 17. Oktober, um 18:00 Uhr in der KISEC-Arena in Herne. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird die Partie im Livestream auf dem YouTube-Kanal von Dyn Basketball übertragen.
Foto: Philipp Sonnack

Ein intensives erstes Heimspiel mit viel Kampfgeist, Spannung und einer Entscheidung in der Overtime liegt hinter den TK Hannover Luchsen. Am Sonntagnachmittag empfing das Team von Headcoach Jesper Sundberg die Eigner Angels Nördlingen in der Sporthalle Birkenstraße. Nach einem starken Start und einer über weite Strecken kontrollierten Partie mussten sich die Luchse am Ende knapp mit 92:94 geschlagen geben.
Die Luchse starteten konzentriert in die Begegnung und fanden von Beginn an gut ins Spiel. Besonders offensiv lief vieles nach Plan. Mit einer starken Trefferquote aus der Distanz und gutem Zusammenspiel gelang es den Hannoveranerinnen, früh die Führung zu übernehmen. Nördlingen versuchte dagegenzuhalten, doch die Luchse ließen sich zunächst nicht aus dem Rhythmus bringen und entschieden das erste Viertel mit 28:20 für sich.
Auch im zweiten Viertel knüpften die Gastgeberinnen an ihre gute Leistung an. Zwar fanden die Gäste zunehmend besser ins Spiel, doch Hannover hielt das Tempo hoch und konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Besonders von der Dreierlinie zeigten sich die Luchse treffsicher und verwandelten bis zur Halbzeit neun ihrer 13 Versuche. Mit einer verdienten 51:41-Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zunehmend körperlicher. Nördlingen erhöhte den Druck und machte es den Luchsen schwerer, ihren gewohnten Rhythmus beizubehalten. Kleine Unsicherheiten und Ballverluste auf Hannoveraner Seite ermöglichten es den Gästen, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Die Luchse hielten dagegen, konnten jedoch nicht mehr ganz an die starke erste Halbzeit anknüpfen. Mit einer knappen 65:61-Führung ging es in das letzte Viertel.
Die letzten zehn Minuten hatten es noch einmal in sich. Nördlingen nutzte die Fehler der Luchse konsequent aus und kämpfte sich immer weiter heran. Die Partie, die Hannover lange Zeit im Griff hatte, entwickelte sich zunehmend zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Trotz großem Einsatz gelang es den Luchsen nicht, sich erneut abzusetzen. Nach 40 Minuten stand es 83:83 und damit war klar: Die Entscheidung musste in der Overtime fallen.
Auch in den zusätzlichen fünf Minuten blieb es spannend und körperbetont. Jeder Ballbesitz zählte und beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss um den Sieg. Die Luchse versuchten noch einmal alles, doch in den entscheidenden Situationen waren es die Gäste, die die kleinen Unsicherheiten auf Hannoveraner Seite besser für sich nutzen konnten. Nördlingen behielt knapp die Oberhand und entschied die Overtime mit 11:9 für sich. Am Ende mussten sich die Luchse mit 92:94 geschlagen geben.
Offensiv überzeugten vor allem Nora Francois, Lia Kentzler und Alyssa Brown mit jeweils 16 Punkten. Meret Kleine-Beek steuerte 14 Punkte bei, während Prencis Harden mit 13 Punkten ebenfalls zweistellig punktete.
Auch wenn es am Ende nicht für den ersten Heimsieg gereicht hat, zeigte die Mannschaft besonders in der ersten Halbzeit, welches Potenzial in ihr steckt. Zwölf erfolgreiche Dreipunktewürfe und eine Trefferquote von 60 Prozent aus der Distanz unterstrichen die offensive Stärke der Luchse. Gleichzeitig machten die 28 Ballverluste deutlich, wie entscheidend kleine Fehler in einer so engen Partie sein können.
Nach der zweiten knappen Niederlage zum Saisonauftakt heißt es nun, die positiven Momente mitzunehmen und weiter an den eigenen Unsicherheiten zu arbeiten. Die Luchse haben gezeigt, dass sie das Spiel über weite Strecken kontrollieren können. Jetzt gilt es, diese Leistung auch in den entscheidenden Phasen auf das Parkett zu bringen und sich für den Einsatz zu belohnen. Der Blick richtet sich nach vorne auf die nächste Herausforderung und die nächste Chance, den ersten Saisonsieg einzufahren.

Die TK Hannover Luchse bauen ihr Engagement im Mädchen- und Nachwuchsbasketball weiter aus. Ab der Saison 2026/27 sind sie Teil der Kooperation Girls Baskets Regio 38. Gemeinsam mit den beteiligten Vereinen sollen junge Basketballerinnen aus der Region gezielt gefördert und auf ihrem sportlichen Weg begleitet werden. Bereits am kommenden Sonntag, den 11. Oktober, wird die Zusammenarbeit im Birkendome sichtbar: Vor dem ersten DBBL-Heimspiel der Luchse bestreiten die Girls Baskets um 12:30 Uhr ihre WNBL-Partie gegen die Mitteldeutsche Basketball Academy.
Gemeinsam Perspektiven für junge Basketballerinnen schaffen
Hinter Girls Baskets Regio 38 steht ein gemeinsames Nachwuchsprojekt, das talentierten Basketballerinnen aus Hannover, Braunschweig, Wolfenbüttel, Wolfsburg und Umgebung die Möglichkeit bietet, sich auf höchstem deutschen Nachwuchsniveau weiterzuentwickeln.
In der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) treffen die Spielerinnen auf einige der besten Nachwuchsteams Deutschlands. Dort können sie wichtige Erfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und sich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln.
Organisiert wird das Projekt durch den Förderverein Girls Baskets Regio 38 e. V. Gemeinsam mit den Partnervereinen TV Jahn Wolfsburg, USC/V Braunschweig, Eintracht Braunschweig und TK Hannover verfolgt der Verein das Ziel, den Mädchenbasketball in der Region nachhaltig zu stärken.
Auch TKH-Nachwuchstalente sind Teil des WNBL-Teams
Die Zusammenarbeit ist bereits auf dem Spielfeld sichtbar. Mit Ami Mörk, Eleni Mikou Charsoula, Isabella Buß und Jana Behre gehören vier Spielerinnen aus dem TKH zum WNBL-Kader der Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel. Darüber hinaus sind weitere Nachwuchstalente des TK Hannover in den Trainingsbetrieb eingebunden.
Für die jungen Spielerinnen bietet die WNBL die Möglichkeit, sich regelmäßig mit leistungsstarken Gegnerinnen zu messen und neue Herausforderungen anzunehmen. Gleichzeitig profitieren sie vom Austausch mit Talenten aus anderen Vereinen und von der gemeinsamen Trainingsarbeit.
Für die TK Hannover Luchse ist diese Kooperation deshalb weit mehr als eine sportliche Zusammenarbeit. Sie ist ein weiterer Schritt, um Mädchen und jungen Frauen langfristige Perspektiven im Basketball aufzuzeigen.
Die Luchse möchten nicht nur für den professionellen Frauenbasketball in Hannover stehen, sondern auch Verantwortung für die nächste Generation übernehmen. Junge Mädchen brauchen Vorbilder, gute Trainingsbedingungen und Möglichkeiten, ihre eigenen Ziele zu verfolgen.
Von den ersten Erfahrungen im Verein über die Nachwuchs Bundesliga bis hin zum professionellen Frauenbasketball sollen Wege entstehen, die für junge Spielerinnen sichtbar und erreichbar sind.
Die Zusammenarbeit mit Girls Baskets Regio 38 schafft dafür eine weitere Verbindung zwischen der Nachwuchsförderung und dem Leistungssport. Gemeinsam mit den beteiligten Vereinen möchten die Luchse dazu beitragen, dass Talente in der Region gefördert werden und sich sportlich wie persönlich entfalten können.
Doppelter Basketballsonntag im Birkendome
Bereits am kommenden Sonntag, den 11. Oktober, können Basketballfans die neue Zusammenarbeit hautnah erleben. Denn bevor die TK Hannover Luchse ihr erstes Heimspiel der DBBL-Saison 2026/27 bestreiten, gehört die Sporthalle Birkenstraße zunächst den Nachwuchsspielerinnen der Girls Baskets.
Um 12:30 Uhr trifft die WNBL-Mannschaft auf die Mitteldeutsche Basketball Academy. Für die jungen Spielerinnen ist es eine besondere Gelegenheit, sich vor dem Hannoveraner Publikum zu präsentieren und die Unterstützung der Luchsefamily zu erleben.
Die Spiele am Sonntag, 11. Oktober 2026, im Überblick:
12:30 Uhr | WNBL
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel gegen Mitteldeutsche Basketball Academy
16:30 Uhr | DBBL
TK Hannover Luchse gegen EIGNER Angels Nördlingen
Spielort: Sporthalle Birkenstraße, Hannover (Birkendome)
Die TK Hannover Luchse freuen sich auf die gemeinsame Zukunft mit Girls Baskets Regio 38 und auf viele weitere Möglichkeiten, Mädchen in der Region für Basketball zu begeistern und ihre Entwicklung zu unterstützen.
Alle Basketballfans sind herzlich eingeladen, bereits zum WNBL-Spiel in den Birkendome zu kommen, die Nachwuchstalente anzufeuern und anschließend gemeinsam mit den Luchsen das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison zu erleben.
Endlich wieder Birkendome! Am kommenden Sonntag, den 11. Oktober, empfangen die TK Hannover Luchse die EIGNER Angels Nördlingen zum ersten Heimspiel der DBBL-Saison 2026/27. Um 16:30 Uhr geht es in der Sporthalle Birkenstraße los. Nach dem denkbar knappen Auftakt in Halle wollen die Luchse nun vor den eigenen Fans den ersten Sieg einfahren.
Zum Start in die neue Spielzeit mussten sich die Luchse am vergangenen Sonntag bei den Halle Lions mit 79:81 geschlagen geben. Hannover fand zunächst nur schwer in die Partie und geriet bereits im ersten Viertel in Rückstand. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, kämpfte sich Stück für Stück zurück und sorgte für eine spannende Schlussphase.
Am Ende fehlten zwei Punkte zum Sieg. Auch wenn die Enttäuschung nach der knappen Niederlage groß war, hat das Team gezeigt, dass es sich selbst aus schwierigen Situationen zurückkämpfen kann. Genau diese Energie wollen die Luchse mitnehmen, gleichzeitig aber von Beginn an konzentrierter auftreten und über die gesamten 40 Minuten ihren Rhythmus finden.
Auch die EIGNER Angels Nördlingen mussten sich am ersten Spieltag geschlagen geben. Zum Auftakt empfingen sie mit den Rutronik Stars Keltern direkt den amtierenden Deutschen Meister. Trotz der deutlichen 53:77 Niederlage zeigte Nördlingen besonders in der Anfangsphase eine gute Leistung. Nach dem ersten Viertel lagen die Angels mit 13:14 zurück, ehe sich Keltern im weiteren Spielverlauf zunehmend absetzen konnte. Mit Rudolfs Rozitis steht in dieser Saison ein neuer Headcoach an der Seitenlinie der Angels. Er setzt auf eine breite Rotation und möchte mit seiner Mannschaft insbesondere über eine intensive Verteidigung ins Spiel finden. Schon während der Vorbereitung, unter anderem beim heimischen HPC Cup, sammelte das Team wichtige Erfahrungen gegen starke Gegner.
Auch personell hat sich in Nördlingen einiges verändert. Der neu zusammengestellte Kader verbindet junge deutsche Talente mit internationaler Verstärkung. Unter anderem kamen zwei Spielerinnen aus Madrid sowie die US-Amerikanerin Stefanie Kulesza hinzu. Mit U20-Nationalspielerin Jana Koch steht zudem weiterhin ein bekanntes Gesicht im Aufgebot der Angels.
Für Hannover wird es deshalb wichtig sein, von der ersten Minute an wach zu sein, das eigene Tempo zu bestimmen und vor allem defensiv konsequent zu arbeiten. Nach der Aufholjagd in Halle wollen die Luchse diesmal vermeiden, früh einem größeren Rückstand hinterherlaufen zu müssen.
Dass die Begegnungen zwischen beiden Mannschaften einiges an Spannung versprechen, zeigte bereits das letzte Liga-Aufeinandertreffen. Damals erwischten die Angels den deutlich besseren Start und führten schnell mit 12:0. Doch Hannover ließ sich nicht abschütteln, fand zurück ins Spiel und drehte die Partie am Ende noch zu einem 74:67-Erfolg. Auch diesmal wollen beide Teams nach ihren Auftaktniederlagen unbedingt den ersten Sieg feiern. Die Voraussetzungen sind allerdings andere und die Karten werden am Sonntag neu gemischt.
Für die Luchse ist die Begegnung mit Nördlingen gleichzeitig ein besonderer Moment: Nach Wochen der Vorbereitung und dem ersten Auswärtsspiel kehrt der Bundesliga-Basketball endlich zurück in den Birkendome.
Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit den eigenen Fans ist groß. Denn gerade die Stimmung in der Sporthalle Birkenstraße macht die Heimspiele für Mannschaft und Zuschauerinnen und Zuschauer zu etwas Besonderem. Wenn die Luchsefamily gemeinsam mitfiebert, anfeuert und jeden Korb feiert, entsteht die Atmosphäre, auf die sich alle in den vergangenen Wochen gefreut haben.
Jetzt gilt es, die Energie von den Rängen mit auf den Court zu nehmen und gemeinsam einen erfolgreichen Heimauftakt zu erleben.
Tip-Off ist am Sonntag, den 11. Oktober, um 16:30 Uhr in der Sporthalle Birkenstraße.
Die Luchse freuen sich auf zahlreiche Fans, lautstarke Unterstützung und einen stimmungsvollen Basketballnachmittag im Birkendome.
Foto: Philipp Sonnack

Was für ein Start in die neue Saison! Zum ersten Spieltag der Toyota DBBL ging es für die TK Hannover Luchse direkt auswärts zu den halle Lions. Nach mehreren Wochen Preseason, vielen Trainingseinheiten und Testspielen war die Vorfreude riesig, endlich wieder Ligabasketball, endlich wieder um Punkte spielen. Die Motivation im Team war entsprechend hoch. Leonie Kambach und Karo Tzokov waren ebenfalls mit der Mannschaft in Halle, konnten verletzungsbedingt nicht mitspielen.
Von Beginn an wurde deutlich, dass dieser Saisonauftakt einiges bereithalten würde. Halle erwischte den deutlich besseren Start und traf vor allem von außen nahezu alles. Die Luchse hatten dagegen zunächst Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Schnell entstand ein Rückstand, der zwischenzeitlich sogar auf 20 Punkte anwuchs. Nach den ersten zehn Minuten stand es 34:21 für die Gastgeberinnen.
Doch schon im zweiten Viertel zeigte sich ein anderes Bild. Hannover fand immer besser ins Spiel, wurde defensiv griffiger und ließ sich trotz des Rückstands nicht abschütteln. Es war ein Spiel, das immer wieder neue Wendungen nahm. Halle behielt zunächst die Kontrolle, doch die Luchse ließen sich nicht abschütteln und versuchten immer wieder, den Anschluss herzustellen. Mit einem 35:49 aus Hannoveraner Sicht ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach der Pause kam noch einmal neue Energie ins Spiel. Die Luchse machten mehr Druck, kämpften um jeden Ball und schafften es immer häufiger, Halle vor Probleme zu stellen. Punkt für Punkt arbeitete sich das Team zurück. Das dritte Viertel ging mit 21:18 an Hannover und vor den letzten zehn Minuten war der Rückstand beim Stand von 56:67 bereits kleiner geworden.
Es begann eine Schlussphase, die kaum spannender hätte sein können.
Die Luchse waren jetzt voll da. Jeder Ballgewinn, jeder Korb und jeder defensive Stopp brachte das Team ein Stück näher. Aus einem Spiel, das zwischenzeitlich schon deutlich in Richtung Halle zu kippen schien, wurde plötzlich wieder ein völlig offenes Duell. Hannover glaubte weiter an die eigene Chance und gab bis zum Schluss keinen einzigen Ball verloren.
Angeführt von Alyssa Brown, die mit 26 Punkten beste Scorerin der Luchse war, kam das Team immer näher heran. Theresa Simon und Prencis Harden erzielten jeweils 14 Punkte. Auch defensiv machten die Luchse Halle das Leben zunehmend schwer und verbuchten über die gesamte Partie 16 Steals.
Das letzte Viertel ging mit 23:14 deutlich an Hannover. Mit jedem erfolgreichen Angriff kamen die Luchse näher heran und plötzlich war in den letzten Minuten wieder alles möglich. Nach dem schwierigen Beginn und einem zwischenzeitlichen 20 Punkte Rückstand hatten sich die Luchse tatsächlich noch einmal bis auf zwei Punkte herangekämpft.
Bis zur letzten Sekunde blieb die Partie offen. Am Ende fehlte nur ein einziger Korb, um das Comeback perfekt zu machen. Mit 79:81 mussten sich die Luchse knapp geschlagen geben.
Natürlich überwiegt direkt nach so einem Spiel zunächst die Enttäuschung. Wenn man sich nach einem großen Rückstand noch einmal so nah an den Sieg herankämpft, möchte man sich am Ende auch dafür belohnen. Gleichzeitig hat dieser erste Spieltag aber gezeigt, wie viel Kampf und Energie in dieser Mannschaft steckt. Die Luchse haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und bis zur letzten Sekunde alles auf dem Court gelassen.
So endet der erste Spieltag mit einer Niederlage, aber auch mit einer Menge Emotionen und einer Schlussphase, die gezeigt hat, was in diesem Team steckt. Jetzt heißt es, genau diese Energie mitzunehmen, weiterzuarbeiten und beim nächsten Spiel wieder anzugreifen. Die Saison hat gerade erst begonnen.