
Die TK Hannover Luchse mussten sich am Sonntagnachmittag im Heimspiel gegen den BC Marburg mit 63:71 geschlagen geben. Trotz einer starken Aufholjagd und einer spannenden Schlussphase reichte es am Ende nicht, um die Partie zu drehen.
Der Start in das Spiel verlief für die Luchse nicht optimal. Marburg nutzte frühe Ballverluste und sicherte sich viele zweite Chancen, während Hannover nur schwer in den eigenen Rhythmus fand. Erst nach einigen Minuten kamen die Luchse besser ins Spiel, doch insbesondere die Reboundarbeit blieb eine Herausforderung. Nach dem ersten Viertel lag das Team mit 13:20 zurück.
Auch im zweiten Abschnitt tat sich Hannover zunächst schwer. Marburg agierte physisch, verteidigte konsequent und zwang die Luchse immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Dennoch zeigte das Team Moral: Angeführt von wichtigen Treffern arbeitete sich Hannover Schritt für Schritt heran und verkürzte den Rückstand vor der Halbzeit auf 27:35.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Luchse deutlich stabiler. Die Defensive griff besser, die Energie auf dem Feld stiegt und das Spiel kippte zunehmend. Ein Dreier von Hannah Simental setzte früh ein Zeichen, kurz darauf folgten wichtige Aktionen in der Offensive. Spätestens als Leonie Kambach mit einem Buzzer-Beater zum Ende der Shotclock den 50:50-Ausgleich erzielte, war die Halle voll da. Kurz darauf übernahmen die Luchse erstmals die Führung und gingen mit 53:51 ins Schlussviertel.
Die letzten zehn Minuten entwickelten sich zu einem intensiven Duell auf Augenhöhe. Marburg fand jedoch erneut Lösungen, nutzte seine körperliche Präsenz und setzte sich in den entscheidenden Momenten wieder ab. Die Luchse warfen noch einmal alles in die Waagschale, kämpften bis zur letzten Sekunde, konnten das Spiel jedoch nicht mehr drehen.
Auch wenn das Ergebnis am Ende enttäuschend ist, zeigte das Team eine starke Reaktion und große Widerstandskraft, besonders nach einem schwierigen Start. Darauf gilt es nun aufzubauen.
Weiter geht es für die Luchse am kommenden Samstag auswärts bei den Panthers Osnabrück.
Foto: Philipp Sonnack









