Am Sonntag, den 01. Februar 2026, steht für die TK Hannover Luchse das nächste Auswärtsspiel in der Toyota DBBL an. Um 16:00 Uhr trifft das Team aus Hannover auf die Panthers Osnabrück.

Osnabrück präsentiert sich aktuell in starker Form und belegt derzeit Tabellenplatz 3, direkt vor den Luchsen auf Platz 4. Vor heimischer Kulisse treten die Panthers mit viel Selbstvertrauen auf und werden auch in diesem Duell nichts herschenken.

Das Hinspiel in Hannover verlief für die Luchse besonders bitter: In einer engen Partie mussten sie sich knapp geschlagen geben. Genau dieses Ergebnis dient nun als zusätzliche Motivation für das Rückspiel. Ziel ist es, auswärts ein anderes Ergebnis zu erzielen und sich die Punkte zurückzuholen.

Für die Luchse wird es entscheidend sein, von Beginn an fokussiert aufzutreten, defensiv stabil zu stehen und die Intensität über die gesamte Spielzeit hochzuhalten. Gerade in einem direkten Duell zweier Tabellennachbarn kommt es auf Konzentration, Disziplin und Teamgeist an.

Die Mannschaft reist mit großer Motivation nach Osnabrück und freut sich auf ein intensives Topspiel, in dem sie ihre Entwicklung bestätigen und sich für die Arbeit der vergangenen Wochen belohnen will.

Tip-off ist am Sonntag um 16:00 Uhr in Osnabrück.
Let’s go Luchse! 

Foto: Philipp Sonnack


Große Anerkennung aus der Stadt: Die TKH Luchse haben bei der diesjährigen NP – Neue Presse-Sportlerwahl den 3. Platz erreicht und damit einen Platz auf dem Podium der Mannschaft des Jahres belegt.

Diese Auszeichnung ist weit mehr als ein sportlicher Erfolg. Sie steht für den Rückhalt aus Hannover und bestätigt den eingeschlagenen Weg der Luchse: Frauen und Mädchenbasketball in der Region sichtbar zu machen, professionell weiterzuentwickeln und nachhaltig zu stärken.

Der Dank gilt allen, die für die TKH Luchse abgestimmt haben. Hinter diesem Ergebnis stehen nicht nur Leistungen auf dem Court, sondern auch Wirkung abseits des Spielfelds, Vorbilder schaffen, Bewegung fördern und Teilhabe ermöglichen. Genau dafür stehen die Luchse.

Ein besonderer Dank richtet sich an die Sponsoren und Partner:innen, die mit ihrem Engagement Planungssicherheit schaffen, an die Fans, die die Halle Woche für Woche mit Energie füllen, und vor allem an die zahlreichen Ehrenamtlichen. Ob an der Kasse, in der Technik, bei Statistik, Auf und Abbau oder in der Team-Betreuung, ohne diesen Einsatz wäre kein Heimspiel möglich. Sie bilden das Fundament der Luchsefamilie und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Frauensport in Hannover.

Den Platz auf dem Podium verstehen die TKH Luchse als Auftrag für die Zukunft:
-Talente in Hannover weiter gezielt fördern
– Strukturen im Frauensport konsequent professionalisieren
-gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und Community den Standort Hannover stärken

Die Unterstützung aus der Stadt ist Rückenwind und Motivation, den eingeschlagenen Weg mit voller Überzeugung weiterzugehen.


Die TK Hannover Luchse mussten sich am Sonntagnachmittag im Heimspiel gegen den BC Marburg mit 63:71 geschlagen geben. Trotz einer starken Aufholjagd und einer spannenden Schlussphase reichte es am Ende nicht, um die Partie zu drehen.

Der Start in das Spiel verlief für die Luchse nicht optimal. Marburg nutzte frühe Ballverluste und sicherte sich viele zweite Chancen, während Hannover nur schwer in den eigenen Rhythmus fand. Erst nach einigen Minuten kamen die Luchse besser ins Spiel, doch insbesondere die Reboundarbeit blieb eine Herausforderung. Nach dem ersten Viertel lag das Team mit 13:20 zurück.

Auch im zweiten Abschnitt tat sich Hannover zunächst schwer. Marburg agierte physisch, verteidigte konsequent und zwang die Luchse immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Dennoch zeigte das Team Moral: Angeführt von wichtigen Treffern arbeitete sich Hannover Schritt für Schritt heran und verkürzte den Rückstand vor der Halbzeit auf 27:35.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Luchse deutlich stabiler. Die Defensive griff besser, die Energie auf dem Feld stiegt und das Spiel kippte zunehmend. Ein Dreier von Hannah Simental setzte früh ein Zeichen, kurz darauf folgten wichtige Aktionen in der Offensive. Spätestens als Leonie Kambach mit einem Buzzer-Beater zum Ende der Shotclock den 50:50-Ausgleich erzielte, war die Halle voll da. Kurz darauf übernahmen die Luchse erstmals die Führung und gingen mit 53:51 ins Schlussviertel.

Die letzten zehn Minuten entwickelten sich zu einem intensiven Duell auf Augenhöhe. Marburg fand jedoch erneut Lösungen, nutzte seine körperliche Präsenz und setzte sich in den entscheidenden Momenten wieder ab. Die Luchse warfen noch einmal alles in die Waagschale, kämpften bis zur letzten Sekunde, konnten das Spiel jedoch nicht mehr drehen.

Auch wenn das Ergebnis am Ende enttäuschend ist, zeigte das Team eine starke Reaktion und große Widerstandskraft, besonders nach einem schwierigen Start. Darauf gilt es nun aufzubauen.

Weiter geht es für die Luchse am kommenden Samstag auswärts bei den Panthers Osnabrück.

Foto: Philipp Sonnack


Am Sonntag, den 25. Januar 2026, empfangen die TK Hannover Luchse den BC Pharmaserv Marburg zum nächsten Heimspiel der Toyota DBBL. Tip-off ist um 16:00 Uhr in Hannover. Nach dem deutlichen Ergebnis aus der Hinrunde ist die Motivation groß, vor heimischem Publikum eine klare Reaktion zu zeigen.

Das Auswärtsspiel in Marburg verlief für die Luchse alles andere als nach Plan. Die Mannschaft fand damals nie richtig in ihren Rhythmus und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben. Für Marburg war es ein besonderer Abend, sportlich wie emotional, geprägt von hoher Intensität und einem klaren Fokus. Für die Luchse hingegen ein Spiel, aus dem wichtige Lehren gezogen wurden.

Nun beginnt die Rückrunde – und damit auch die Chance, Dinge neu zu bewerten und anders umzusetzen. Die Luchse haben sich in den vergangenen Wochen stabilisiert, treten geschlossener auf und wollen diese Entwicklung nun auch gegen einen direkten Konkurrenten bestätigen. Gerade zuhause soll von Beginn an mehr Energie, Klarheit und Konsequenz auf das Parkett gebracht werden.

Der BC Marburg bleibt ein physisch starkes und gut organisiertes Team, das defensiv sehr diszipliniert agiert und Fehler konsequent bestraft. Entsprechend braucht es für die Luchse einen fokussierten Auftritt über 40 Minuten. Entscheidend wird sein, das eigene Tempo zu finden, defensiv kompakt zu stehen und offensiv die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Ein besonderer Faktor soll dabei die Unterstützung von den Rängen sein. Vor heimischer Kulisse wollen die Luchse zeigen, dass sie aus der Hinrunde gelernt haben und bereit sind, die Rückserie mit neuer Energie anzugehen. Gemeinsam mit den Fans soll das Heimspiel zu einem wichtigen Schritt im weiteren Saisonverlauf werden.

Tip-off ist am Sonntag, den 25. Januar 2026, um 16:00 Uhr in Hannover.
Let’s go Luchse! 

Foto: Philipp Sonnack


Die TK Hannover Luchse bleiben in der Toyota DBBL weiter auf Kurs. Vor ausverkaufter Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Jesper Sundberg am Sonntag deutlich mit 79:56 gegen die Angels Nördlingen durch und festigte damit den vierten Tabellenplatz. Topscorerin der Partie war erneut Lashae Dwyer mit 27 Punkten.

Die Luchse starteten hellwach in die Begegnung. Bereits nach 13 Sekunden eröffnete Rowena Jongeling das Scoring, anschließend setzten sich die Gastgeberinnen über energische Defensive und starke Reboundarbeit früh ab. Bis auf 22:14 konnte Hannover davonziehen, ehe ein Dreier von Alyssa Brown das 25:18 zur ersten Viertelpause markierte. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Luchse spielbestimmend. Angeführt von Lashae Dwyer bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und gingen mit einer komfortablen 46:31-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel leistete sich Hannover kurzzeitig eine Schwächephase, doch die Antwort folgte prompt. Ein entscheidender 10:0-Lauf, gekrönt von einem spektakulären Dreier von Dwyer, stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Mit dem 60:42 vor dem Schlussviertel war der Weg zum neunten Saisonsieg geebnet. Im letzten Abschnitt kontrollierten die Luchse das Spielgeschehen souverän und brachten den deutlichen Heimerfolg sicher über die Zeit.

Neben Dwyer überzeugten auch Alyssa Brown mit 18 Punkten, Serena Manala mit 13 Punkten sowie Lovisa Hjern, die 10 Punkte beisteuerte und das Spieltempo kontrollierte. Weitere Punkte erzielten Hannah Simental (4), Maira Banko (3), Kolbrun Ármannsdóttir (2) und Rowena Jongeling (2). Zudem kam auch Meret Wellmann zum Einsatz.

„Wir hatten die Energie, als wir sie brauchten. Jede Spielerin hat abgeliefert“, zeigte sich Headcoach Jesper Sundberg nach der Partie zufrieden. Besonders defensiv setzten die Luchse ein Ausrufezeichen, indem sie Nördlingens Ballbewegung früh störten und die Gäste unter 60 Punkten hielten.

Trotz eines weiterhin dezimierten Kaders präsentierte sich das Team erneut sehr geschlossen. Neben Meret Kleine-Beek fehlen aktuell auch 3×3-Olympiasiegerin Marie Reichert sowie Karolin Tzokov (Kreuzband) und Leonie Kambach (Schulter). Umso wertvoller war die kompakte Teamleistung und die Tiefe der Rotation an diesem Spieltag.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr empfangen die Luchse den BC Marburg zum nächsten Heimspiel in Hannover. Gemeinsam mit den Fans soll dort der nächste Schritt folgen.

Let’s go Luchse! 

Foto: Philipp Sonnack


Am Sonntag, den 18. Januar 2026, empfangen die TK Hannover Luchse die Eigner Angels Nördlingen zum nächsten Heimspiel der Toyota DBBL. Tip-off ist um 16:00 Uhr in der heimischen Halle.

Das erste Duell der beiden Teams in dieser Saison zeigte, was die Luchse auszeichnet: Auch nach einem schwierigen Start ließ sich das Team nicht aus der Ruhe bringen, blieb geschlossen und fand Schritt für Schritt besser ins Spiel. Am Ende stand ein verdienter 74:67 Auswärtssieg, getragen von Teamgeist, klaren Entscheidungen und hoher Intensität.

Genau daran wollen die Luchse nun im Rückspiel anknüpfen. Ziel ist es, von Beginn an präsent zu sein, das eigene Spiel konsequent umzusetzen und die Kontrolle früh zu übernehmen. Nördlingen bringt viel Energie und Kampfgeist mit und wird auch in Hannover alles investieren entsprechend braucht es Fokus und Disziplin über 40 Minuten.

Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Neuzugang Hannah Simental. Zwar hat sie ihr erstes Spiel für die Luchse bereits zuvor in Keltern bestritten, doch das Heimspiel gegen Nördlingen markiert ihr Debüt vor heimischer Kulisse. Das Team freut sich darauf, sie erstmals gemeinsam mit den Fans in Hannover auf dem Feld zu sehen und sie weiter ins Mannschaftsgefüge zu integrieren. Vor heimischem Publikum wollen die Luchse ihre Entwicklung weiter bestätigen. Die Basis stimmt,
das Zusammenspiel wächst, und mit der Unterstützung von den Rängen soll der Heimspielsonntag zu einem gemeinsamen Erfolg werden.

Die Mannschaft freut sich auf ein intensives Duell.

Tip-off ist am Sonntag, den 18. Januar 2026, um 16:00 Uhr in Hannover.

Let’s go Luchse!

Foto: Denise Köhler


Trainer Jesper Sundberg lächelte im Schlussviertel gequält, gestikulierte genervt mit den Schiedsrichtern. Lashae Dwyer zauberte noch ein wenig, die TK Hannover-Luchse kamen immerhin ein wenig heran. Sie hatten bei den Stars Keltern aber keine Chance und verloren das Spiel in der Basketball-Bundesliga der Frauen mit 67:86. Den ersten Vergleich mit dem Meister hatte der TKH gewonnen, es war die bisher einzige Niederlage für Keltern.

Die Luchse waren wegen der zu erwartenden Probleme mit dem Wetter schon am Samstag angereist. Gut starteten sie nicht, lagen rasch mit 0:6 hinten gegen flüssiger kombinierende Stars. Liga-Topscorerin Dwyer brachte die Luchse mit einem Korbleger in die Partie, der Rückstand wuchs aber alsbald auf sechs bis acht Zähler an.

Mitte des ersten Abschnitts kam Hannah Simental aufs Feld, es war ihr Einstand für den TKH. Die amerikanische Aufbauspielerin hatten die Luchse kurzfristig verpflichtet, weil Kapitänin Karolin Tzokov mit einem Kreuzbandriss bis zum Saisonende ausfällt. Simental blieb offensiv jedoch ohne große Wirkung.

Bis zur ersten Viertelpause fielen die Gäste auf 16:28 zurück, sie verpassten gegen den Titelverteidiger zu viele einfache Würfe. Die Stars hatten zudem Vorteile bei den Rebounds.

Zu Beginn rieb sich Serena Manala die Augen: Die Französin hatte eine Hand ins Gesicht bekommen, dabei war eine Kontaktlinse verrutscht. Trainer Sundberg konnte in der Folge nur bedingt gefallen, was er sah. Die Luchse taten sich gegen eine energische Abwehr schwer, verwandelten bis zur Halbzeit von zehn Dreier-Versuchen keinen einzigen. Der Abstand zum Meister blieb zweistellig, mit einem 32:46 ging der TKH in die Kabine.

Anschließend kassierten die Luchse zwei schnelle Körbe, Sundberg nahm verärgert die Auszeit, schimpfte an der Seitenlinie. Auch nachdem der eifrigen Kolbrun Armannsdottir in der vierten Minute des dritten Durchgangs tatsächlich der erste Dreier gelungen war, kam der TKH nicht näher. Das 46:68 vor dem Schlussviertel war bis dahin die höchste Differenz der Partie – die anschließenden acht Zähler am Stück für die Stars entschieden das Duell endgültig.

Am nächsten Sonntag (16 Uhr) erwarten die Luchse die Angels Nördlingen.

TKH-Punkte: Dwyer 15, Brown 13, Manala 11, Hjern 11, Armannsdottir 10, Banko 3, Jongeling 2, Simental 2.

Text: Stefan Dinse, HAZ/Neue Presse

Foto: Gloria Walters


Für die TK Hannover Luchse beginnt das Basketballjahr 2026 mit einer echten Herausforderung. Am Sonntag, den 18. Januar 2026, treten die Luchse um 16:00 Uhr auswärts in Keltern an. Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison.

Die bisherigen Duelle waren intensiv und richtungsweisend. Zum Saisonauftakt gelang den Luchsen im Heimspiel ein knapper, aber verdienter Sieg gegen Keltern. Im anschließenden Pokalspiel in Keltern mussten sich die Luchse dann geschlagen geben. Nun steht das Rückrundenspiel in der Liga an, erneut auswärts und erneut gegen einen der stärksten Gegner der Toyota DBBL.

Keltern führt aktuell die Tabelle an und bestätigt damit einmal mehr seine Rolle als Topteam der Liga. Mit viel Erfahrung, Struktur und Tempo agieren die Gastgeberinnen konstant auf hohem Niveau und sind vor heimischem Publikum besonders schwer zu schlagen. Die Luchse reisen als Tabellen-Vierter in den Süden und wissen um die Qualität des Gegners.

Nach zwei direkten Duellen kennen sich beide Teams mittlerweile gut. Die Luchse konnten in den vergangenen Begegnungen wichtige Erkenntnisse sammeln und wissen, wo ihre eigenen Stärken liegen, aber auch, in welchen Bereichen weitere Konstanz gefragt ist. Genau daran wurde in den vergangenen Wochen intensiv gearbeitet.

Ein zusätzlicher Aspekt für dieses Spiel ist die Einbindung von Neuzugang Hannah Simental, die erstmals für die Luchse auflaufen wird. Das Team hofft, dass sie sich schnell ins Mannschaftsgefüge einfindet und neue Impulse setzen kann. Auch wenn die Aufgabe in Keltern alles andere als einfach ist, gehen die Luchse mit Zuversicht und Motivation in das erste Spiel des neuen Jahres. Ziel ist es, über 40 Minuten konzentriert zu agieren, defensiv stabil zu stehen und mutig im Angriff aufzutreten.

Die Luchse freuen sich auf ein intensives Duell zum Start ins Jahr 2026.

Tip-off ist am Sonntag, den 18. Januar, um 16:00 Uhr in Keltern.

 

Foto: Deinse Köhler


Die TK Hannover Luchse dürfen sich über Verstärkung im Backcourt freuen: Hannah Simental schließt sich den Luchsen an und wird das Team bereits für den restlichen Verlauf der laufenden Saison unterstützen. 

Die US-amerikanische Guard (geb. am 29. Dezember 2001) kommt von der Colorado State University und bringt neben sportlicher Qualität auch wertvolle Erfahrung mit nach Hannover. In ihrer letzten College-Saison stand Hannah in allen 32 Spielen auf dem Feld und übernahm dabei eine wichtige Rolle im Team.

Besonders auffällig war ihr sicherer Wurf von außen: Mit einer starken Dreierquote gehörte sie zu den konstantesten Distanzschützinnen ihres Teams. Insgesamt beendete Hannah ihre College-Karriere mit 1.771 erzielten Punkten und 303 verwandelten Dreipunktewürfen, die ihr offensives Potenzial und ihre Verlässlichkeit unterstreichen.

Mit ihrer Spielintelligenz, ihrer Energie auf beiden Seiten des Courts und ihrer offenen Art passt Hannah sehr gut zur DNA der Luchse. Sie soll dem Team nicht nur auf dem Feld neue Impulse geben, sondern sich auch schnell als Teil der Luchse-Family einfinden.

Ein schönes Detail am Rande: Während ihrer College-Zeit stand Hannah bereits Alyssa Brown als Gegenspielerin gegenüber – nun laufen beide erstmals gemeinsam im Trikot der TK Hannover Luchse auf. Aus ehemaligen Gegnerinnen werden Teamkolleginnen.

Die TK Hannover Luchse freuen sich sehr, Hannah in Hannover willkommen zu heißen und hoffen, dass sie sportlich wie persönlich eine tolle Zeit bei den Luchsen und in der Stadt erleben wird.

Welcome to the pack, Hannah!

Foto: Hannah Simental


Spannung bis zur letzten Sekunde im Birkendome: Als Lashae Dwyer mit ruhiger Hand zwei Freiwürfe verwandelte, explodierte die Halle an der Birkenstraße. 70:70, dann 71:70 noch 1,1 Sekunden auf der Uhr. Der MBC Halle bekam zwar noch einmal den Ball, doch der letzte Wurf fand sein Ziel nicht. Der nervenaufreibende Basketballabend war entschieden, das Zittern vorbei. Die TKH-Luchse feierten ausgelassen einen hart erkämpften Heimsieg vor ausverkauften Rängen.

Die Spielmacherin hatte in der entscheidenden Phase alles um sich herum ausgeblendet und den enormen Druck von der Freiwurflinie standgehalten. In einer intensiven, kampfbetonten Partie sicherte sich Hannover zwei wichtige Punkte zum Jahresabschluss und festigte damit die Position in der Spitzengruppe der DBBL.

Dabei waren die personellen Voraussetzungen alles andere als ideal. Der TKH ging mit nur acht einsatzfähigen Spielerinnen in die Partie, am Ende standen sogar nur noch sechs auf dem Feld. Dennoch hielt das Team über die gesamte Spielzeit eng zusammen und glaubte bis zur letzten Sekunde an den Erfolg. Dwyer war mit 22 Punkten beste Werferin der Luchse.

Auch ein früher 0:5-Rückstand brachte das Team von Trainer Jesper Sundberg nicht aus dem Konzept. Zur Halbzeit lag Hannover knapp mit 32:30 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zerfahren. Ein 0:8-Lauf brachte Halle zwischenzeitlich in Führung, deutliche Worte von der Seitenlinie zeigten jedoch Wirkung. Hannover kämpfte sich zurück und glich zum Ende des dritten Viertels erneut aus.

Im Schlussabschnitt wogte das Spiel hin und her. Halles Romy Bär traf per Dreier, musste kurz darauf jedoch mit dem fünften Foul vom Feld. Wenig später traf es auf Hannovers Seite auch Alyssa Brown und Serena Manala, der TKH ging personell auf dem Zahnfleisch.

Dwyer übernahm Verantwortung und führte ihr Team mit einer starken Phase zur 61:53-Führung. Doch Halle kam noch einmal zurück und drehte das Spiel wenige Sekunden vor Schluss. Was folgte, war der eiskalte Auftritt von der Freiwurflinie und der emotionale Schlusspunkt eines besonderen Basketballabends.

Abseits des Feldes reagierten die Luchse auf die angespannte Personalsituation. Hannah Simental wechselt mit sofortiger Wirkung aus Zypern (Enad Nicosia) nach Hannover. Die US-Amerikanerin nutzte eine vertragliche Ausstiegsklausel zum Jahresende und soll den Kader auf der Aufbauposition verstärken. Ihr Debüt könnte sie bereits am 11. Januar im Topspiel bei den Stars Keltern geben.

TKH-Punkte: Dwyer 22, Hjern 14, Jongeling 13, Manala 12, Brown 6, Armannsdottir 4.