Ein intensives erstes Heimspiel mit viel Kampfgeist, Spannung und einer Entscheidung in der Overtime liegt hinter den TK Hannover Luchsen. Am Sonntagnachmittag empfing das Team von Headcoach Jesper Sundberg die Eigner Angels Nördlingen in der Sporthalle Birkenstraße. Nach einem starken Start und einer über weite Strecken kontrollierten Partie mussten sich die Luchse am Ende knapp mit 92:94 geschlagen geben.

Die Luchse starteten konzentriert in die Begegnung und fanden von Beginn an gut ins Spiel. Besonders offensiv lief vieles nach Plan. Mit einer starken Trefferquote aus der Distanz und gutem Zusammenspiel gelang es den Hannoveranerinnen, früh die Führung zu übernehmen. Nördlingen versuchte dagegenzuhalten, doch die Luchse ließen sich zunächst nicht aus dem Rhythmus bringen und entschieden das erste Viertel mit 28:20 für sich.

Auch im zweiten Viertel knüpften die Gastgeberinnen an ihre gute Leistung an. Zwar fanden die Gäste zunehmend besser ins Spiel, doch Hannover hielt das Tempo hoch und konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Besonders von der Dreierlinie zeigten sich die Luchse treffsicher und verwandelten bis zur Halbzeit neun ihrer 13 Versuche. Mit einer verdienten 51:41-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zunehmend körperlicher. Nördlingen erhöhte den Druck und machte es den Luchsen schwerer, ihren gewohnten Rhythmus beizubehalten. Kleine Unsicherheiten und Ballverluste auf Hannoveraner Seite ermöglichten es den Gästen, den Rückstand Stück für Stück zu verkürzen. Die Luchse hielten dagegen, konnten jedoch nicht mehr ganz an die starke erste Halbzeit anknüpfen. Mit einer knappen 65:61-Führung ging es in das letzte Viertel.

Die letzten zehn Minuten hatten es noch einmal in sich. Nördlingen nutzte die Fehler der Luchse konsequent aus und kämpfte sich immer weiter heran. Die Partie, die Hannover lange Zeit im Griff hatte, entwickelte sich zunehmend zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Trotz großem Einsatz gelang es den Luchsen nicht, sich erneut abzusetzen. Nach 40 Minuten stand es 83:83 und damit war klar: Die Entscheidung musste in der Overtime fallen.

Auch in den zusätzlichen fünf Minuten blieb es spannend und körperbetont. Jeder Ballbesitz zählte und beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss um den Sieg. Die Luchse versuchten noch einmal alles, doch in den entscheidenden Situationen waren es die Gäste, die die kleinen Unsicherheiten auf Hannoveraner Seite besser für sich nutzen konnten. Nördlingen behielt knapp die Oberhand und entschied die Overtime mit 11:9 für sich. Am Ende mussten sich die Luchse mit 92:94 geschlagen geben.

Offensiv überzeugten vor allem Nora Francois, Lia Kentzler und Alyssa Brown mit jeweils 16 Punkten. Meret Kleine-Beek steuerte 14 Punkte bei, während Prencis Harden mit 13 Punkten ebenfalls zweistellig punktete.

Auch wenn es am Ende nicht für den ersten Heimsieg gereicht hat, zeigte die Mannschaft besonders in der ersten Halbzeit, welches Potenzial in ihr steckt. Zwölf erfolgreiche Dreipunktewürfe und eine Trefferquote von 60 Prozent aus der Distanz unterstrichen die offensive Stärke der Luchse. Gleichzeitig machten die 28 Ballverluste deutlich, wie entscheidend kleine Fehler in einer so engen Partie sein können.

Nach der zweiten knappen Niederlage zum Saisonauftakt heißt es nun, die positiven Momente mitzunehmen und weiter an den eigenen Unsicherheiten zu arbeiten. Die Luchse haben gezeigt, dass sie das Spiel über weite Strecken kontrollieren können. Jetzt gilt es, diese Leistung auch in den entscheidenden Phasen auf das Parkett zu bringen und sich für den Einsatz zu belohnen. Der Blick richtet sich nach vorne auf die nächste Herausforderung und die nächste Chance, den ersten Saisonsieg einzufahren.


Die TK Hannover Luchse bauen ihr Engagement im Mädchen- und Nachwuchsbasketball weiter aus. Ab der Saison 2026/27 sind sie Teil der Kooperation Girls Baskets Regio 38. Gemeinsam mit den beteiligten Vereinen sollen junge Basketballerinnen aus der Region gezielt gefördert und auf ihrem sportlichen Weg begleitet werden. Bereits am kommenden Sonntag, den 11. Oktober, wird die Zusammenarbeit im Birkendome sichtbar: Vor dem ersten DBBL-Heimspiel der Luchse bestreiten die Girls Baskets um 12:30 Uhr ihre WNBL-Partie gegen die Mitteldeutsche Basketball Academy.

Gemeinsam Perspektiven für junge Basketballerinnen schaffen

Hinter Girls Baskets Regio 38 steht ein gemeinsames Nachwuchsprojekt, das talentierten Basketballerinnen aus Hannover, Braunschweig, Wolfenbüttel, Wolfsburg und Umgebung die Möglichkeit bietet, sich auf höchstem deutschen Nachwuchsniveau weiterzuentwickeln.

In der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (WNBL) treffen die Spielerinnen auf einige der besten Nachwuchsteams Deutschlands. Dort können sie wichtige Erfahrungen sammeln, Verantwortung übernehmen und sich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln.

Organisiert wird das Projekt durch den Förderverein Girls Baskets Regio 38 e. V. Gemeinsam mit den Partnervereinen TV Jahn Wolfsburg, USC/V Braunschweig, Eintracht Braunschweig und TK Hannover verfolgt der Verein das Ziel, den Mädchenbasketball in der Region nachhaltig zu stärken.

Auch TKH-Nachwuchstalente sind Teil des WNBL-Teams

Die Zusammenarbeit ist bereits auf dem Spielfeld sichtbar. Mit Ami Mörk, Eleni Mikou Charsoula, Isabella Buß und Jana Behre gehören vier Spielerinnen aus dem TKH zum WNBL-Kader der Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel. Darüber hinaus sind weitere Nachwuchstalente des TK Hannover in den Trainingsbetrieb eingebunden.

Für die jungen Spielerinnen bietet die WNBL die Möglichkeit, sich regelmäßig mit leistungsstarken Gegnerinnen zu messen und neue Herausforderungen anzunehmen. Gleichzeitig profitieren sie vom Austausch mit Talenten aus anderen Vereinen und von der gemeinsamen Trainingsarbeit.

Für die TK Hannover Luchse ist diese Kooperation deshalb weit mehr als eine sportliche Zusammenarbeit. Sie ist ein weiterer Schritt, um Mädchen und jungen Frauen langfristige Perspektiven im Basketball aufzuzeigen.

Die Luchse möchten nicht nur für den professionellen Frauenbasketball in Hannover stehen, sondern auch Verantwortung für die nächste Generation übernehmen. Junge Mädchen brauchen Vorbilder, gute Trainingsbedingungen und Möglichkeiten, ihre eigenen Ziele zu verfolgen.

Von den ersten Erfahrungen im Verein über die Nachwuchs Bundesliga bis hin zum professionellen Frauenbasketball sollen Wege entstehen, die für junge Spielerinnen sichtbar und erreichbar sind.

Die Zusammenarbeit mit Girls Baskets Regio 38 schafft dafür eine weitere Verbindung zwischen der Nachwuchsförderung und dem Leistungssport. Gemeinsam mit den beteiligten Vereinen möchten die Luchse dazu beitragen, dass Talente in der Region gefördert werden und sich sportlich wie persönlich entfalten können.

Doppelter Basketballsonntag im Birkendome

Bereits am kommenden Sonntag, den 11. Oktober, können Basketballfans die neue Zusammenarbeit hautnah erleben. Denn bevor die TK Hannover Luchse ihr erstes Heimspiel der DBBL-Saison 2026/27 bestreiten, gehört die Sporthalle Birkenstraße zunächst den Nachwuchsspielerinnen der Girls Baskets.

Um 12:30 Uhr trifft die WNBL-Mannschaft auf die Mitteldeutsche Basketball Academy. Für die jungen Spielerinnen ist es eine besondere Gelegenheit, sich vor dem Hannoveraner Publikum zu präsentieren und die Unterstützung der Luchsefamily zu erleben.

Die Spiele am Sonntag, 11. Oktober 2026, im Überblick: 

12:30 Uhr | WNBL

Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel gegen Mitteldeutsche Basketball Academy

16:30 Uhr | DBBL

TK Hannover Luchse gegen EIGNER Angels Nördlingen

Spielort:  Sporthalle Birkenstraße, Hannover (Birkendome)

Die TK Hannover Luchse freuen sich auf die gemeinsame Zukunft mit Girls Baskets Regio 38 und auf viele weitere Möglichkeiten, Mädchen in der Region für Basketball zu begeistern und ihre Entwicklung zu unterstützen.

Alle Basketballfans sind herzlich eingeladen, bereits zum WNBL-Spiel in den Birkendome zu kommen, die Nachwuchstalente anzufeuern und anschließend gemeinsam mit den Luchsen das erste Bundesliga-Heimspiel der Saison zu erleben.


Endlich wieder Birkendome! Am kommenden Sonntag, den 11. Oktober, empfangen die TK Hannover Luchse die EIGNER Angels Nördlingen zum ersten Heimspiel der DBBL-Saison 2026/27. Um 16:30 Uhr geht es in der Sporthalle Birkenstraße los. Nach dem denkbar knappen Auftakt in Halle wollen die Luchse nun vor den eigenen Fans den ersten Sieg einfahren.

Zum Start in die neue Spielzeit mussten sich die Luchse am vergangenen Sonntag bei den Halle Lions mit 79:81 geschlagen geben. Hannover fand zunächst nur schwer in die Partie und geriet bereits im ersten Viertel in Rückstand. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, kämpfte sich Stück für Stück zurück und sorgte für eine spannende Schlussphase.

Am Ende fehlten zwei Punkte zum Sieg. Auch wenn die Enttäuschung nach der knappen Niederlage groß war, hat das Team gezeigt, dass es sich selbst aus schwierigen Situationen zurückkämpfen kann. Genau diese Energie wollen die Luchse mitnehmen, gleichzeitig aber von Beginn an konzentrierter auftreten und über die gesamten 40 Minuten ihren Rhythmus finden.

Auch die EIGNER Angels Nördlingen mussten sich am ersten Spieltag geschlagen geben. Zum Auftakt empfingen sie mit den Rutronik Stars Keltern direkt den amtierenden Deutschen Meister. Trotz der deutlichen 53:77 Niederlage zeigte Nördlingen besonders in der Anfangsphase eine gute Leistung. Nach dem ersten Viertel lagen die Angels mit 13:14 zurück, ehe sich Keltern im weiteren Spielverlauf zunehmend absetzen konnte. Mit Rudolfs Rozitis steht in dieser Saison ein neuer Headcoach an der Seitenlinie der Angels. Er setzt auf eine breite Rotation und möchte mit seiner Mannschaft insbesondere über eine intensive Verteidigung ins Spiel finden. Schon während der Vorbereitung, unter anderem beim heimischen HPC Cup, sammelte das Team wichtige Erfahrungen gegen starke Gegner.

Auch personell hat sich in Nördlingen einiges verändert. Der neu zusammengestellte Kader verbindet junge deutsche Talente mit internationaler Verstärkung. Unter anderem kamen zwei Spielerinnen aus Madrid sowie die US-Amerikanerin Stefanie Kulesza hinzu. Mit U20-Nationalspielerin Jana Koch steht zudem weiterhin ein bekanntes Gesicht im Aufgebot der Angels.

Für Hannover wird es deshalb wichtig sein, von der ersten Minute an wach zu sein, das eigene Tempo zu bestimmen und vor allem defensiv konsequent zu arbeiten. Nach der Aufholjagd in Halle wollen die Luchse diesmal vermeiden, früh einem größeren Rückstand hinterherlaufen zu müssen.

Dass die Begegnungen zwischen beiden Mannschaften einiges an Spannung versprechen, zeigte bereits das letzte Liga-Aufeinandertreffen. Damals erwischten die Angels den deutlich besseren Start und führten schnell mit 12:0. Doch Hannover ließ sich nicht abschütteln, fand zurück ins Spiel und drehte die Partie am Ende noch zu einem 74:67-Erfolg. Auch diesmal wollen beide Teams nach ihren Auftaktniederlagen unbedingt den ersten Sieg feiern. Die Voraussetzungen sind allerdings andere und die Karten werden am Sonntag neu gemischt.

Für die Luchse ist die Begegnung mit Nördlingen gleichzeitig ein besonderer Moment: Nach Wochen der Vorbereitung und dem ersten Auswärtsspiel kehrt der Bundesliga-Basketball endlich zurück in den Birkendome.

Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit den eigenen Fans ist groß. Denn gerade die Stimmung in der Sporthalle Birkenstraße macht die Heimspiele für Mannschaft und Zuschauerinnen und Zuschauer zu etwas Besonderem. Wenn die Luchsefamily gemeinsam mitfiebert, anfeuert und jeden Korb feiert, entsteht die Atmosphäre, auf die sich alle in den vergangenen Wochen gefreut haben.

Jetzt gilt es, die Energie von den Rängen mit auf den Court zu nehmen und gemeinsam einen erfolgreichen Heimauftakt zu erleben.

Tip-Off ist am Sonntag, den 11. Oktober, um 16:30 Uhr in der Sporthalle Birkenstraße.

Die Luchse freuen sich auf zahlreiche Fans, lautstarke Unterstützung und einen stimmungsvollen Basketballnachmittag im Birkendome.

 

Foto: Philipp Sonnack 


Was für ein Start in die neue Saison! Zum ersten Spieltag der Toyota DBBL ging es für die TK Hannover Luchse direkt auswärts zu den halle Lions. Nach mehreren Wochen Preseason, vielen Trainingseinheiten und Testspielen war die Vorfreude riesig, endlich wieder Ligabasketball, endlich wieder um Punkte spielen. Die Motivation im Team war entsprechend hoch. Leonie Kambach und Karo Tzokov waren ebenfalls mit der Mannschaft in Halle, konnten verletzungsbedingt nicht mitspielen.

Von Beginn an wurde deutlich, dass dieser Saisonauftakt einiges bereithalten würde. Halle erwischte den deutlich besseren Start und traf vor allem von außen nahezu alles. Die Luchse hatten dagegen zunächst Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Schnell entstand ein Rückstand, der zwischenzeitlich sogar auf 20 Punkte anwuchs. Nach den ersten zehn Minuten stand es 34:21 für die Gastgeberinnen.

Doch schon im zweiten Viertel zeigte sich ein anderes Bild. Hannover fand immer besser ins Spiel, wurde defensiv griffiger und ließ sich trotz des Rückstands nicht abschütteln. Es war ein Spiel, das immer wieder neue Wendungen nahm. Halle behielt zunächst die Kontrolle, doch die Luchse ließen sich nicht abschütteln und versuchten immer wieder, den Anschluss herzustellen. Mit einem 35:49 aus Hannoveraner Sicht ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach der Pause kam noch einmal neue Energie ins Spiel. Die Luchse machten mehr Druck, kämpften um jeden Ball und schafften es immer häufiger, Halle vor Probleme zu stellen. Punkt für Punkt arbeitete sich das Team zurück. Das dritte Viertel ging mit 21:18 an Hannover und vor den letzten zehn Minuten war der Rückstand beim Stand von 56:67 bereits kleiner geworden.

Es begann eine Schlussphase, die kaum spannender hätte sein können.

Die Luchse waren jetzt voll da. Jeder Ballgewinn, jeder Korb und jeder defensive Stopp brachte das Team ein Stück näher. Aus einem Spiel, das zwischenzeitlich schon deutlich in Richtung Halle zu kippen schien, wurde plötzlich wieder ein völlig offenes Duell. Hannover glaubte weiter an die eigene Chance und gab bis zum Schluss keinen einzigen Ball verloren.

Angeführt von Alyssa Brown, die mit 26 Punkten beste Scorerin der Luchse war, kam das Team immer näher heran. Theresa Simon und Prencis Harden erzielten jeweils 14 Punkte. Auch defensiv machten die Luchse Halle das Leben zunehmend schwer und verbuchten über die gesamte Partie 16 Steals.

Das letzte Viertel ging mit 23:14 deutlich an Hannover. Mit jedem erfolgreichen Angriff kamen die Luchse näher heran und plötzlich war in den letzten Minuten wieder alles möglich. Nach dem schwierigen Beginn und einem zwischenzeitlichen 20 Punkte Rückstand hatten sich die Luchse tatsächlich noch einmal bis auf zwei Punkte herangekämpft.

Bis zur letzten Sekunde blieb die Partie offen. Am Ende fehlte nur ein einziger Korb, um das Comeback perfekt zu machen. Mit 79:81 mussten sich die Luchse knapp geschlagen geben.

Natürlich überwiegt direkt nach so einem Spiel zunächst die Enttäuschung. Wenn man sich nach einem großen Rückstand noch einmal so nah an den Sieg herankämpft, möchte man sich am Ende auch dafür belohnen. Gleichzeitig hat dieser erste Spieltag aber gezeigt, wie viel Kampf und Energie in dieser Mannschaft steckt. Die Luchse haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und bis zur letzten Sekunde alles auf dem Court gelassen.

So endet der erste Spieltag mit einer Niederlage, aber auch mit einer Menge Emotionen und einer Schlussphase, die gezeigt hat, was in diesem Team steckt. Jetzt heißt es, genau diese Energie mitzunehmen, weiterzuarbeiten und beim nächsten Spiel wieder anzugreifen. Die Saison hat gerade erst begonnen.

 


Endlich geht es wieder los! Am Sonntag, den 4. Oktober, starten die TK Hannover Luchse in die neue DBBL-Saison 2026/27. Zum Auftakt wartet direkt die erste Auswärtsaufgabe. Die Luchse sind bei den SYNTAINICS MBC Lions in Halle zu Gast.

Damit beginnt die neue Saison direkt gegen einen Gegner, den die Luchse aus der vergangenen Saison bestens kennen. Schon in der Saison 2025/26 lieferten sich beide Teams intensive Duelle. Beim Auswärtsspiel in Halle konnten sich die Luchse mit 71:62 durchsetzen und einen wichtigen Sieg mit nach Hannover nehmen. Im späteren Aufeinandertreffen hatte wiederum Halle die Nase vorn und entschied die Partie mit 92:83 für sich. Auch deshalb dürfen sich die Fans zum Auftakt auf ein spannendes Duell zweier Mannschaften freuen.

Seitdem hat sich bei den Luchsen einiges verändert. Hinter dem Team liegen intensive Wochen der Vorbereitung, in denen es vor allem darum ging, sich mit dem neu formierten Kader einzuspielen und als Mannschaft zusammenzufinden.

Ein wichtiger Teil davon war das gemeinsame Trainingscamp in Schweden. Neben intensiven Einheiten auf dem Court bot die Reise die Möglichkeit, auch abseits des Basketballs enger zusammenzuwachsen und als Team die Basis für die neue Saison zu legen.

Zurück in Hannover folgten drei Testspiele vor heimischer Kulisse. Dabei konnten die Luchse wichtige Spielpraxis sammeln, verschiedene Konstellationen ausprobieren und sich Schritt für Schritt auf den Ligastart vorbereiten. Die Preseason hat gezeigt, dass die Mannschaft immer besser zueinanderfindet, jetzt soll das Zusammenspiel erstmals unter DBBL-Bedingungen auf die Probe gestellt werden.

Im Vergleich zur vergangenen Saison hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert. Mit Lashae Dwyer, Hannah Simental, Serena Manala und Maira Banko haben die Luchse vier Spielerinnen verabschiedet. Gleichzeitig dürfen sich die Fans auf mehrere neue Gesichter im Luchse-Trikot freuen.

Neu in Hannover ist unter anderem Lia Kentzler, die nach ihrer Vizemeisterschaft mit Marburg zu den Luchsen gewechselt ist. Von ALBA Berlin verstärkt Theresa Simon das Team. Mit Prencis Harden und Nora Francois sind außerdem zwei neue US-Amerikanerinnen zum Kader gestoßen und bringen zusätzliche Qualität und neue Impulse in die Mannschaft.

Nach dem Trainingscamp in Schweden, drei Testspielen in Hannover und vielen gemeinsamen Trainingseinheiten ist die Vorbereitung nun abgeschlossen. Aus einzelnen Spielerinnen ist in den vergangenen Wochen immer mehr eine Mannschaft geworden und jetzt beginnt endlich der Teil der Saison, auf den alle hingearbeitet haben.

Dass es direkt auswärts nach Halle geht, macht den Auftakt umso spannender. Die Duelle der vergangenen Saison haben gezeigt, dass sich beide Mannschaften nichts schenken. Für die neu formierten Luchse bietet sich am Sonntag die erste Gelegenheit zu zeigen, wo sie nach der intensiven Preseason stehen.

Die Vorfreude ist riesig, nach Wochen des Trainings, Testens und Zusammenwachsens können wir es kaum erwarten, endlich wieder um DBBL-Punkte zu spielen.

SYNTAINICS MBC Lions vs. TK Hannover Luchse
Sonntag, 04.10.2026 | 17:00 Uhr | Halle

Foto: Philip Sonnack


Der Spielplan ist draußen – wir sind bereit! 

Das Warten hat ein Ende: Der offizielle Spielplan für die Saison 2026/27 der 1. DBBL ist veröffentlicht!

Damit ist der Fahrplan für die neue Spielzeit komplett und die Vorfreude auf spannende Duelle, emotionale Heimspiele und jede Menge Gänsehautmomente steigt von Tag zu Tag.

Ab sofort könnt ihr euch alle Termine unserer Luchse ansehen und die Saison gemeinsam mit uns planen. Ob Heimspiel oder Auswärtsfahrt – wir freuen uns darauf, euch in der Halle und an unserer Seite zu wissen.

Jetzt heißt es: Termine vormerken, Trikot bereitlegen und gemeinsam in die neue Saison starten!

Unsere Heimspiele:

11.10.2026 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. EIGNER Angels Nördlingen

25.10.2026 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. GiroLive Panthers Osnabrück

22.11.2026 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. Saarlouis Royals

13.12.2026 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. BC Marburg

28.12.2026 17:00 Uhr TK Hannover Luchse vs. SYNTAINICS MBC

03.01.2027 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. Herner TC

17.01.2027 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. Eisvögel USC Freiburg

31.01.2027 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. ALBA BERLIN

06.02.2027 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. Rutronik Stars Keltern

14.03.2027 16:30 Uhr TK Hannover Luchse vs. GiroLive Panthers Osnabrück

27.03.2027 18:00 Uhr TK Hannover Luchse vs. SYNTAINICS MBC

https://www.reservix.de/tickets-tk-hannover-basketball-damen/t14637

 

Foto: Philipp Sonnack


Die TKH Luchse verstärken ihr Trainerteam mit einer bekannten Persönlichkeit: Haiden Palmer kehrt nach Hannover zurück und wird zur kommenden Saison als Assistant Coach Teil des Trainerstabs um Head Coach Jesper Sundberg. 

Palmer kennt den Klubb bereits aus ihrer aktiven Zeit als Spielerin. Nun kommt sie in neuer Rolle zurück, mit internationaler Erfahrung, Basketballverstand und einem besonderen Gespür dafür, wie Spielerinnen individuell besser werden können. Im Profiteam wird sie Jesper Sundberg im Trainings- und Spielbetrieb unterstützen und ihre Perspektive in die tägliche Arbeit einbringen. 

Darüber hinaus übernimmt Palmer eine zentrale Aufgabe in der Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit. Sie wird das Talent-Individualtraining der TKH Luchse mitgestalten und verantworten sowie als Head Coach die 2. Damenmannschaft übernehmen. In dieser Mannschaft sollen künftig auch Talente aus der WNBL mittrainieren und spielen, um frühzeitig an den Erwachsenenbereich herangeführt zu werden. 

Damit setzen die TKH Luchse einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Professionalisierung des Frauenbasketballs in Hannover. Die Rückkehr von Haiden Palmer steht sinnbildlich für den Weg des Klubb: ehemalige Spielerinnen bleiben Teil der Luchsefamily, geben ihre Erfahrungen weiter und helfen dabei, Strukturen für die nächste Generation aufzubauen. 

„Haiden bringt genau das mit, was wir für unsere Entwicklung brauchen: Sie kennt den Basketball auf hohem Niveau, sie kennt Hannover und sie hat ein echtes Gefühl dafür, was Spielerinnen brauchen, um den nächsten Schritt zu machen. Dass sie zurückkommt, zeigt auch, dass hier etwas wächst, an das Menschen glauben und das sie aktiv mitgestalten wollen“, sagt Dorothea Richter-Horstmann, Teamanagerin der TKH Luchse. 

Auch Haiden Palmer freut sich auf ihre Rückkehr nach Hannover: „Ich bin super happy, wieder in Hannover zu sein. Ich sehe hier enormes Potenzial, sportlich, strukturell und vor allem in der Entwicklung junger Spielerinnen. Jespers Coaching Style schätze ich sehr, und ich glaube, dass wir uns in unserer Arbeit sehr gut ergänzen werden. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team und dem gesamten Klubb den nächsten Schritt zu gehen.“ 

Für die TKH Luchse ist Palmers Rückkehr auch eine besondere Geschichte neben dem Court. Eine ehemalige Spielerin kommt zurück, weil sie die Chancen und die Entwicklungsmöglichkeiten in Hannover sieht und weil sie Teil davon sein möchte, jungen Spielerinnen neue Perspektiven zu eröffnen. 

Basketball ist für die Luchse dabei mehr als Leistungssport. Er ist ein Werkzeug, um Vorbilder sichtbar zu machen, Mädchen und junge Frauen zu stärken und ihnen zu zeigen: Profisportlerin zu werden, ist möglich, auch hier in Hannover. 

 

Über Haiden Palmer
Haiden Palmer spielte bereits als Profi für die TKH Luchse. Zuvor und danach sammelte sie internationale Erfahrung als Spielerin und später auch im Coaching-Bereich. Nun kehrt sie nach Hannover zurück und übernimmt bei den Luchsen Aufgaben im Profiteam, im Talent-Individualtraining und als Head Coach der 2. Damen. 


TKH Luchse bringen zweites 3×3-Team an den Start 

Die TKH Luchse bauen ihr 3×3-Engagement weiter aus: Neben dem bestehenden 3×3-Team geht in diesem Sommer ein zweites Team für Hannover an den Start. Der Fokus liegt dabei klar auf zwei sportlichen Highlights: Die Finals in Hannover sowie die 3×3 Germany Tour. 

Mit Lia Kentzler, Emilia Tenbrock, Jessica Schiffer und Eléa Gaba geht ein stark besetztes Team auf den Court. Lia Kentzler ist keine Unbekannte im TKH-Umfeld: Als ehemalige FWDlerin kennt sie Hannover bestens und ist inzwischen im 5 gegen 5 als Profi bei Vizemeister Marburg aktiv. Emilia Tenbrock gehört zum A2-Kader Deutschlands. Jessica Schiffer, 5-gegen-5-A-Nationalspielerin und Profi bei Saarlouis, sowie Eléa Gaba, ebenfalls A-Nationalspielerin im 5 gegen 5 und Profi bei Freiburg, komplettieren das Team. 

Mit dem zweiten 3×3-Team setzen die TKH Luchse ein klares Zeichen: Hannover soll als 3×3-Standort weiter gefestigt und vor allem weiterentwickelt werden. Ziel ist es, bei den „Heimspielen“ zur Deutschen Meisterschaft in Hannover mit zwei Teams vertreten zu sein. 

Möglich wird diese Weiterentwicklung auch durch starke Partnerinnen an unserer Seite. Ein besonderer Dank gilt enercity und der Sparkasse Hannover. Ohne Partnerinnen, die die Entwicklung des Frauenbasketballs, neuer Basketballformate und nachhaltiger Sportstrukturen in Hannover aktiv unterstützen, wäre ein solcher Schritt nicht möglich. 

Der Auftakt für das neue Team findet bereits am kommenden Wochenende in Hannover statt: Beim NBV DM-Qualifier / den NBV Open startet das Team erstmals gemeinsam in den 3×3-Sommer. Gespielt wird am Court des MSV Mühlenberg, Tresckowstraße 72, 30457 Hannover. Kommt vorbei, unterstützt die Luchse und erlebt 3×3-Basketball live in Hannover! 

Let’s go, Luchse! 

 


TKH Luchse erhalten Lizenz für die Saison 2026/27 ohne Auflagen

Die TKH Luchse haben die Lizenz für die Saison 2026/27 in der Toyota Damen Basketball Bundesliga ohne Auflagen erhalten. Nachdem die Lizenz zunächst unter auflösenden Bedingungen erteilt worden war, sind diese Bedingungen nun fristgerecht erfüllt und entsprechend aufgehoben worden.

Die Auflagen betrafen formale Nachweise im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens. Mit der Auflösung ist bestätigt, dass die TKH Luchse die Voraussetzungen für die kommende Spielzeit erfüllen und den Spielbetrieb in der Toyota DBBL ohne Einschränkungen aufnehmen können.

Für die TKH Luchse ist die Lizenz ohne Auflagen ein wichtiger organisatorischer Schritt. Zugleich unterstreicht sie den Weg, den der Klub ohnehin konsequent verfolgt: den Frauenbasketball in Hannover weiter zu professionalisieren, tragfähige Strukturen aufzubauen und ein Umfeld zu schaffen, in dem Spielerinnen, Nachwuchstalente und Partner langfristige Perspektiven finden.

Die Planungen für die Saison 2026/27 laufen bereits. Im Mittelpunkt stehen neben der sportlichen Vorbereitung weiterhin die strukturelle Weiterentwicklung des Programms, die Stärkung des Standorts Hannover und die Förderung von Mädchen und Frauen im Basketball.


Die TKH Luchse und Kolbrún Ármannsdóttir haben sich auf Wunsch der Spielerin auf eine vorzeitige Auflösung ihres Vertrags verständigt. Die 18-jährige Isländerin wird in ihre Heimat zurückkehren, um dort ihre schulische Laufbahn fortzusetzen und näher bei ihrer Familie zu sein.

Kolbrún war im vergangenen Jahr zu den Luchsen gekommen und hat sich in Hannover sportlich wie persönlich weiterentwickelt. Nun hat sie für sich entschieden, dass der Schritt zurück nach Island zum jetzigen Zeitpunkt der richtige ist.

„Es war eine schwere Entscheidung und ich bin den Luchsen sehr dankbar für die Zeit, die Unterstützung und das Vertrauen. Aber nach Hause zu gehen fühlt sich für mich einfach richtig an“, erklärt Kolbrún.

Auch bei den TKH Luchsen stößt ihre Entscheidung auf großes Verständnis. Die Verantwortlichen hätten die junge Spielerin gerne weiter im Team gesehen, möchten ihr aber keine Steine in den Weg legen.

„Wir hätten Kolbrún sehr gerne wieder hier bei uns gehabt und ihre tolle Entwicklung weiter aus nächster Nähe begleitet. Gleichzeitig ist für uns klar: Am Ende geht es um die Spielerin und ihren Weg, nicht um uns. Wenn eine 18-Jährige den Wunsch hat, zurück nach Hause zu gehen, ihre Schule fortzusetzen und bei ihrer Familie zu sein, dann respektieren und unterstützen wir das“, sagt Geschäftsführer Thorben Steguweit. „Kolbrún ist ein besonderer Mensch und eine talentierte Spielerin. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und wünschen ihr von Herzen alles Gute für ihren weiteren Weg.“

Die TKH Luchse bedanken sich bei Kolbrún für ihren Einsatz, ihre Offenheit und die gemeinsame Zeit in Hannover. Für ihre Zukunft in Island, auf und neben dem Court, wünscht die gesamte Luchsefamily ihr nur das Beste.

Danke, Kolbrún!! du bleibst immer ein Teil der Luchsefamily.