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Verabschiedung der Luchse am Freitag

Am Freitag, um 13 Uhr kommen die Luchse im Bistro des TKH-Gebäudes (Maschstr. 16) nochmal zusammen. Wir freuen uns auf zahlreiche Sponsoren, Fans und Zuschauer, um die Leistungen und Erfolge des Teams zu würdigen. Gleichzeitig bedanken und verabschieden sich die Luchse bei allen, die sie über die gesamte Saison unterstützt haben.

18. April 2024

Unsere Luchse

  • Team des Jahres (NP-Sportgala) 2023
  • Pokalsiegerinnen 2024
  • Bronzemedaille Deutschen Meisterschaft 2024

Foto: Patrick Pötsch


Luchse raus mit Applaus

Nach der Demontage durch die Stars Keltern bekamen die Basketballerinnen des TKH noch ihren Trostpreis um die hängenden Hälse gelegt. Eine Bronze-Medaille für den dritten Platz der Deutschen Meisterschaft.

17. April 2024

Mit 51:69 verloren die Luchse das entscheidende fünfte Spiel der Play-off-Halbfinalserie in Keltern – und damit die Serie mit 2:3.

Der TKH hatte schon 0:2 hinten gelegen, am vergangenen Wochenende aber beide Heimspiele gewonnen. Die Luchse glaubten an Wende und Wunder. Aber am Ende ging ihnen Puste und Konzentration aus. „Sie hatten keine Kraft mehr. Die Körpersprache einiger war deutlich. Sie konnten nichts mehr aus ihren Batterien ziehen“, sagte Teammanagerin Doro Richter. Es gab genügend Gelegenheiten, Kelterns Fehler bestrafen zu können. Aber es passierte nicht.

Der gute 4:0-Start geriet sehr schnell in den Hintergrund, weil die Luchse für die nächsten sieben Minuten nichts mehr trafen. Keltern stellte mit einem 17:0-Lauf auf 17:4, der TKH verdaddelte die einfachsten Chancen oder nahm komplizierte Würfe. Erst die eingewechselte Mikaela Gustafsson beendete die Korbflaute. Die Schreckens-Bilanz nach dem ersten Viertel: 8:18 Punkte, nur drei erfolgreiche Würfe aus dem Feld bei 16 Versuchen. So lässt sich kein Spiel gewinnen. Schon gar nicht ein entscheidendes fünftes Spiel einer Play-off-Serie.

Weiteres Problem: die Foulbelastung. Schon früh hatten Brianna Rollerson und Rowie Jongeling zwei Fouls auf ihrem Konto, bei fünf ist Schluss. Anfang des zweiten Viertels kassierten auch Dara Taylor und Sarah Polleros ihr zweites. Polleros und Rollerson wurden unterm Korb gnadenlos gedoppelt. Beide Centerspielerin konnten sich nicht durchsetzen, und auch ihre Abspiele unter Druck verfehlten oft ihr Ziel. Die Luchse leisteten sich insgesamt unbegreifliche Ballverluste, oft verbunden mit technischen Fehlern. Die Abwehr stand im zweiten Abschnitt aber stabiler, und hin und wieder fand auch vorn der Ball den Weg in den Korb. Laura Stockton, schon in den letzten drei Spielen die beste Hannoveranerin, ging erneut mit unbändigem Einsatzwillen voran. Außer ihr erreichte keine TKH-Spielerin Normalform. Trotzdem wurde aus einem 8:24 ein 28:38 zur Pause. Ein Rücktand, der noch aufholbar war. Polleros hatte zwischendurch die Chance, auf fünf zu verkürzen, leistete sich aber einen Schrittfehler.

Auch nach dem Wechsel lief nichts rund. Wie schon im vierten Spiel verteidigte Keltern so gut, dass Hannover immer wieder in Zeitprobleme kam und die 24-Sekunden-Angriffs-Uhr ungenutzt verstrich. Den nächsten dicken Bock leistete sich Spielmacherin India Farcy. Ihr unbedrängter Fehlpass leitete den Dreier von Kelterns Adrienne Webb ein, 35:50 – die Luchse lagen wieder deutlich zurück. Und weil auch die nächsten Würfe nicht saßen, waren es beim 35:54 schon fast 20 Punkte Rückstand. Jetzt brauchte es schon ein Wunder für eine Wende im letzten Viertel – es trat aber nicht ein.

Den Luchsen fehlte der Biss für eine letzte Kraftanstrengung. Ihnen steckten schon neun Play-off-Spiele und zwei Pokalpartien in den Knochen. Keltern hatte nur sieben Spiele in den Beinen – und den Heimvorteil. So plätscherte die Zeit dahin. Das Play-off-Aus des TKH war schon sechs Minuten vor dem Ende (43:62) besiegelt.

Keltern trifft ab Freitag im Finale auf Alba Berlin, das Halle mit 3:0 ausgeschaltet hatte. Für den TKH ist die Saison, die mit dem erneuten Pokalsieg und der Halbfinalteilnahme eine erfolgreiche war, vorbei. Das Team wird so nicht mehr zusammenspielen. Der Abgang sämtlicher Spielerinnen ist Thema. Der Verbleib von Erfolgstrainerin Sidney Parsons – unwahrscheinlich. Finja Schaake beendet ihre Karriere.

Die gesamte Zukunft der Luchse ist fraglich. Das Engagement von Teamchef Rodger Battersby gilt in den Augen des Finanzamtes neuerdings als Mäzenatentum. Fällt ein Großteil seiner finanziellen Unterstützung künftig weg, hat der TKH Probleme, überhaupt ein Team aufzustellen. Im Hintergrund läuft die Suche nach neuen Sponsoren auf Hochtouren.

TKH-Punkte: Stockton 14, Rollerson 10, Polleros 7, Gustafsson 6, Jongeling 6, Hanson 3, Farcy 3, Schaake 2.

 

Text: Simon Lange (NP/HAZ)


Stockton lässt Luchse hoffen

TKH-Basketballerinnen siegen erneut gegen Keltern und gleichen Halbfinalserie aus. Dienstag Entscheidung.

14. April 2024
Foto: Patrick Pötsch

Die Basketball-Frauen des TKH stemmen sich weiter erfolgreich gegen das Play-off-Aus. Nach dem 64:59-Sieg gegen Meister Keltern haben die Luchse die Halbfinalserie ausgeglichen. Jetzt ist sogar das Finale drin.

Keltern suchte den schnellsten Weg in die Kabine, Hannover feierte: Die Basketball-Luchse genossen den Jubel der Fans und schrien sich immer wieder gegenseitig an vor Freude nach dem 64:59-Sieg gegen die Stars. Der Erfolg bedeutete den 2:2-Ausgleich in der Play-off-Halbfinal-Serie gegen den Meister – nach 0:2-Rückstand. Am kommenden Dienstag entscheidet sich die Serie in Keltern.

Der zweite Sieg in Folge nach Freitag war ein Kraftakt und eine Frage des stärkeren Willens. „Der Schlüssel war, dass wir es mehr wollten. Wir haben viele Fehler gemacht, aber es war wichtig, dass wir fokussiert geblieben sind“, sagte die überragende Anführerin Laura Stockton (25 Punkte).

Nach dem Supersieg am Freitag (73:62) und dem Anschluss in der Best-of-Five-Serie machten die Luchse zunächst da weiter, wo sie aufgehört hatten vor zwei Tagen. Mit 7:0 legte der TKH vor, doch das Anfangsfeuerwerk war schnell verpufft. Weil das erfahrene Keltern cool blieb und sich Punkt für Punkt in die Partie kämpfte. Nach fünf Minuten war der Ausgleich (8:8) hergestellt. Hannover gelang in dieser Phase kein Korberfolg mehr aus dem Feld. Keltern zog auf 16:12 davon. Nur weil Stockton und Rowie Jongeling (per Dreier) kurz vorm Ende des ersten Abschnitts einnetzen konnten, war der Rückstand (17:18) minimal.

Was sich angedeutet hatte, setzte sich im zweiten Viertel fort. Der TKH spielte zwar energiegeladen mit, nahm auch Würfe aus aussichtsreichen Positionen, aber die Trefferquote war unterirdisch. Hannover gab den Abschnitt mit 3:15 ab und war zur Pause mit einem 20:33-Rückstand konfrontiert. Die plötzliche Unsicherheit war bei jeder Angriffsaktion spürbar. Spielmacherin Dara Taylor verlor im Dribbling den Ball oder ließ sich bei einem Wurf aus dem Halbfeld blocken. Sekundenlang starrte sie ins Nichts und konnte es nicht fassen. Die stark gestartete Brianna Rollerson wurde unterm Brett stets doppelt oder dreifach gedeckt und verlor ihr Durchsetzungsvermögen.

Das gefiel John Stockton gar nicht. Die NBA-Legende und Vater von Laura saß erneut am Spielfeldrand mit seiner Frau Dana und verfolgte die Partie. Ebenso rund 500 Fans, die sich nach dem Sieg am Freitag auf die Karten für Sonntag gestürzt hatten. Am Samstag konnte der TKH vermelden: ausverkauft.

Was die Fans nicht bekamen: Es wurde sehr laut in der Kabine. TKH-Trainerin Sidney Parsons brachte ihr Team in die Spur. „Sorry, meine Stimme, ihr könnt euch denken, was in der Kabine passiert ist“, sagte sie heiser ins Hallenmikro in Richtung Fans im Anschluss an die Partie. „Inspirierend, sagen wir es mal so“, sagte Stockton zur Halbzeitansprache von „Vulkan“ Parsons.

Der TKH fing Feuer und verkürzte von 22:37 auf 32:39. Mit den zwei verwandelten Freiwürfen von Rollerson zum 40:41 war Hannover bis auf einen Zähler dran. Die Partie war innerhalb weniger Minuten wieder völlig offen. Und als Taylor mit einem Dreier zum 45:43 traf, kochte die Halle über. Mit 45:45 ging es in den letzten Abschnitt.

Die Gäste zeigten keine Anzeichen von Nervosität. Es lief darauf hinaus, dass die Entscheidung erst in den letzten Spielsekunden fallen würde. Die Luchse hatten etliche Chancen vergeben, weil sie die Angriffsuhr nicht konsequent im Blick hatten. Immer wieder verstrichen die 24 Sekunden ungenutzt. So auch in der letzten Spielminute. Beim nächsten Keltern-Angriff klaute sich Stockton den Ball, verwandelte den Korbleger zum 62:59 und sorgte acht Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Das machte auch Papa Stockton stolz.

Spiel fünf beginnt am Dienstag um 19 Uhr in Keltern. Dann können die Luchse das Wunder vollenden.

TKH-Punkte: Stockton 25, Rollerson 11, Polleros 11, Taylor 8, Farcy 4, Jongeling 3, Gustafsson 2.


Spiel 4 ist ausverkauft

Innerhalb von 24 Stunden waren alle Tickets für Spiel 4 am Sonntag weg. Dementsprechend gibt es keine Abendkasse.

13. April 2024
Foto: Patrick Pötsch

Auch für Spiel 4 der Halbfinal-Serie gegen die Rutronik Stars Keltern war der Run auf die Tickets groß. Innerhalb von 24 Stunden waren alle Tickets für das Spiel am Sonntag weg.

Dementsprechend gibt es am Spieltag keine Abendkasse.

Bitte berücksichtigt, dass am Sonntag in Hannover der Marathon stattfindet und deshalb viele Straßen im Stadtzentrum für Autos gesperrt sind. Wir empfehlen eine Anreise mit der Bahn oder dem Fahrrad. Einlassbeginn ist um 15:00 Uhr, Tipoff um 16:00 Uhr.


TKH-Luchse fauchen zurück

Erster Sieg gegen Keltern in der Play-off-Halbfinalserie. Basketballerinnen wenden das Aus ab. Sonntag steigt Spiel vier.

12. April 2024
Foto: Patrick Pötsch

Starke Vorstellung der TKH-Basketballerinnen: Die Luchse schlugen die Stars Keltern im dritten Spiel des Play-off-Halbfinals und konnten in der Serie auf 1:2 verkürzen. Sonntag ist jetzt der Ausgleich möglich.

Der übliche Teamkreis nach dem Spiel musste verschoben werden. Taya Hanson war zu sehr damit beschäftigt, Can Can mit den Cheerleadern zu tanzen und die Beine abwechseln hoch zu schleudern. Auf den Rängen feierten die 500 Fans in der ausverkauften Sporthalle Birkenstraße ihre TKH-Basketballerinnen, die gerade das Saisonaus mit einer beeindruckend starken Vorstellung verhindert hatten und die Stars Keltern mit 73:62 besiegt hatten. Der Erfolg war der erste der Luchse im dritten Spiel der Play-off-Halbfinalserie gegen den Meister. Der TKH verkürzte auf 1:2 und hat die Chance, am Sonntag (16 Uhr) erneut zu Hause mit einem weiteren Sieg die Serie auszugleichen. Drei sind nötig, um ins Finale einzuziehen..

Die Luchse wollten noch nicht, dass es vorbei ist. Das war am Freitagabend mit jeder Faser und in jeder Phase zu spüren. „Es sollte nicht das letzte Spiel sein. Wir haben heute alle gleich viel Gas gegeben. Sonntag müssen wir wieder so auftreten“, sagte Spielmacherin Dara Taylor.

Die Luchse hatten gleich zu Beginn ihre Krallen ausgefahren und die Stars aus Keltern schwindelig gespielt. Nach vier Minuten hieß es 15:2. Der TKH kämpfte um jeden Ball, um jeden Offensivrebound, setzte immer wieder nach und traf verlässlich. Hannover, angeführt von einer brennenden Laura Stockton, war sofort auf Betriebstemperatur, Keltern hingegen wirkte kalt. Allerdings verfügt der Meister über genügend Erfahrung, um nicht zappelig zu werden. Der Titelverteidiger war zum Ende des Viertels im Spiel, der TKH führte nur noch mit 19:14. Der Vorsprung hätte höher sein können, wenn wenigstens einer der sechs Dreierversuche seinen Weg ins Netz gefunden hätte. Die übrige Feldquote (8/11) passte aber.

Im zweiten Viertel holten die Luchse Verpasstes nach. India Farcy, Stockton und Rowie Jongeling sorgten immer dann für Dreier, wenn Keltern gefährlich nah kam. In der Zwischenzeit sammelte die starke Brianna Rollerson weiter fleißig Punkte unterm Brett. Am Spielfeldrand fieberte eine NBA-Legende mit. John Stockton und dessen Frau Nada waren da, um Tochter Laura und dem Rest des TKH-Teams zuzuschauen und die Daumen zu drücken. Der immer noch (und vielleicht auf ewig) beste Vorlagengeber der NBA verfolgte die hitzige Partie mit stoischer Ruhe. Nur hin und wieder drehte die Legende sich um, um auf die Anzeigetafel zu schauen. Zur Pause sah er einen guten Zwischenstand. Die Luchse führten mit 41:31.

Nach dem Wechsel blieb Hannover am Drücker, hielt Tempo und Intensität hoch. Stocktons Dreier zum 50:38 sorgte für die nächste Auszeit von Keltern. Die Luchse nutzten die kurze Verschnaufpause, um anschließend offensiv das Gaspedal weiter durchzudrücken und hinten weiter aggressiv zu verteidigen. Mikaela Gustafsson sorgte für das 59:40. Da sah nach Vorentscheidung aus. Aber ein 6:0-Lauf der Stars zum Ende des dritten Viertels dämpfte die Emotionen.

Mit 59:46 ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich Keltern nicht vorzeitig geschlagen geben wollte. Knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende hieß es 67:56 für den TKH. Sarah Polleros sah ihr fünftes Foul und hatte sich damit in den persönlichen Feierabend gefoult. Keltern verkürzte 120 Sekunden vor Schluss auf 69:62. Aber die Luchse blieben cool und Farcy traf zum 71:62. Die überragende Stockton machte mit zwei Freiwürfen den Deckel drauf. Parsons lobte die „super Teamleistung, alle haben alles auf dem Feld gelassen. Der Fokus war die Defensive, aber immer mit einer Antwort in der Offensive. Das hat geklappt.“ Sonntag will ihr Team die Serie ausgleichen. Der Vorverkauf für Spiel vier der Serie beginnt am Freitag um 21 Uhr.

TKH-Punkte: Stockton 21, Rollerson 19, Taylor 10, Jongeling 7, Polleros 7, Farcy 7, Gustafsson 2

Foto: Patrick Pötsch


Do or Die für die TKH Luchse

Die TKH Luchse stehen vor einer Mammutaufgabe. 2:0 steht es in der Halbfinalserie um die Deutsche Meisterschaft in der 1. Basketball Bundesliga der Frauen. Drei Siege in Folge können die Luchse noch retten. Am morgigen Freitag findet das dritte Spiel der Serie gegen den Meister Rutronik Stars Keltern, um 18:30 Uhr in der Luchse-Arena statt.

11. April 2024

Zwei Niederlagen mussten die Luchse letztes Wochenende im baden-württembergischen Keltern einstecken. Zunächst eine klare Niederlage am Freitag 80:58, am Sonntag dann eine sehr knappe Niederlage in letzter Sekunde 60:58. Kelterns Centerspielerin Krystal Vaughn behielt drei Sekunden vor Schluss die Nerven und traf aus der Mitteldistanz zum Sieg für die Sterne. Zu Hause, vor ausverkaufter Halle, will das Team von Kapitänin Laura Stockton einen Sieg holen und die Chance auf das Finale waren.

Bleibt das Luchse-Team im Rennen, findet gleich am Sonntag, am 14. April, um 16 Uhr das vierte Spiel der Serie nochmals in Hannover in der Birkenstraße statt. Der Vorverkauf startet kurz nach Spielende.

Das Spiel am Freitag ist bereits ausverkauft. Ab 17:30 Uhr bekommen alle Zuschauer mit Ticket Einlass zum Spiel. Wer kein Ticket ergattern konnte und nicht in der Halle sein kann, findet das Spiel live auf sportotal.tv.

Foto: Patrick Pötsch


Freitagsspiel ist ausverkauft

Tickets für Spiel 3 waren heiß begehrt. Mittlerweile ist der Vorverkauf beendet und alle Tickets sind weg. Es gibt keine Abendkasse am Spieltag.

9. April 2024
Foto: Patrick Pötsch

Wir bedanken uns für das enorme Interesse an Tickets für das Halbfinal-Heimspiel gegen die Rutronik Stars Keltern am kommenden Freitag.

Mittlerweile ist der Vorverkauf beendet, alle Tickets sind weg. Am Spieltag wird es keine Abendkasse geben.

Nur für TKH-Mitglieder besteht noch die Möglichkeit, sich per Mail in Block C im Innenraum Plätze zu reservieren.

Der Vorverkauf für ein eventuelles Spiel 4 am Sonntag (14.04. – 16:00 Uhr) eröffnet unmittelbar nach Spiel 3, sobald feststeht, dass die Serie ins vierte Spiel geht.

Wir freuen uns auf eine volle Halle und tolle Stimmung am Freitag!

Foto: Patrick Pötsch


Luchsen droht das Aus

58:60! Zweite Pleite in Keltern. Heimsieg jetzt Pflicht.

8. April 2024
Foto: Harry Rubner

Keltern. Noch rund 20 Sekunden auf der Uhr. Ein Angriff noch für Keltern. Der Meister spielt die Zeit runter. Ein letzter Pass auf Krystal Vaughn, die sich von Rowie Jongeling lösen kann. Der Wurf aus dem Halbfeld senkt sich in den Korb z um 60:58 – 0,1 Sekunden vor dem Ende. Die TKH-Luchse sind geschlagen – verlieren auch das zweite Halbfinalspiel der Playoff-Serie bei den Stars Keltern.

Am kommenden Freitag (18:30 Uhr), wenn die Serie nach Hannover zieht, kann es für den TKH schon zu Ende sein. Wer zuerst drei Siege auf dem Konto hat, zieht ins Finale. Keltern hat jetzt drei Matchbälle. Aber die Luchse können nach der Leistungssteigerung in Spiel zwei mit neuem Mut das kommende Heimspiel angehen.

Eine Minute vor Schluss sah Vize-Meister und Pokalsieger Hannover schon wie der sichere Verlierer aus. Dann netzten plötzlich Sarah Polleros und Dara Taylor Dreier ein, der TKH glich nach 52:58 zum 58:58 aus – um am Ende doch mit leeren Händen dazustehen.

Im Vergleich zur 58:80-Pleite zum Auftakt am Freitag hatten die Luchse diesmal den Start in die Partie nicht total verpennt. Der 0:8 Rückstand war nach einer korrigierenden Auszeit von Trainerin Sidney Parsons schnell aufgeholt. Polleros glich zum 20:20 aus. Taya Hanson stellte sogar auf 20:18. Nach den beiden Freiwürfen von Laura Stockton zum 22:20 zu Beginn des zweiten Viertels war die Hannover-Herrlichkeit allerdings erstmal vorbei. Zwar funktionierte die Defensive noch, fortan klappte aber offensiv wenig bis nichts mehr.

Der Dreier von Polleros zum 25:31 war der erste Korberfolg aus dem Feld in diesem Abschnitt – rund 70 Sekunden vor dem Ende. Im dritten Abschnitt gab es die ersten Punkte erst nach mehr als fünfeinhalb Minuten. Brianna Rollerson traf zum 31:44. Die Aufholjagd begann, aber sie gestaltete sich zäh, weil die Luchse zahlreiche Chancen, die Keltern zuließ, nicht nutzen konnten. Fehlwürfe, Ballverluste – die Mängelliste war lang.

Dennoch: Der Kampf stimmte – und auch spielerisch können sich die Luchse die Stars noch krallen. Gewinnt der TKH am Freitag, steht auch das vierte Duell in Hannover an (14. April, Sonntag, 16:00 Uhr). Spiel fünf wäre am 16. April (Dienstag, 19:00 Uhr) wieder in Keltern.

TKH-Punkte: Rollerson 16, Taylor 10, Polleros 9, Farcy 7, Stockton 6, Hanson 5, Jongeling 3, Gustafsson 2.

In Spiel 3 am kommenden Freitag um 18:30 Uhr heißt es jetzt „Alles oder Nichts“ für die Luchse. Tickets für das Heimspiel sind hier erhältlich.

Text: Simon Lange (Neue Presse/HAZ)

Foto: Harry Rubner


TKH Luchse gegen Meister im Playoff Halbfinale

Keltern, immer wieder Keltern. Die Stars aus der Nähe von Pforzheim in Baden-Württemberg sind alles andere als ihr Lieblingsgegner.

4. April 2024

Vor elf Monaten hatten die Luchse des TK Hannover in der Finalserie 0:3 das Nachsehen. Den Start in die neue Bundesliga-Saison verloren die Basketballerinnen gegen den Meister mit 68:69, das unbedeutende Rückspiel mit 58:79. Dafür warf das Team von Trainerin Sidney Parsons den Zweiten der Hauptrunde im Achtelfinale aus dem Pokal (58:57).

Nach dem 3:2 in der Serie gegen Osnabrück treffen die Luchse nun im Halbfinale erneut auf den Titelverteidiger. Der setzte sich gegen die Eisvögel Freiburg vergleichsweise leicht mit 3:0 durch. „Keltern hat den Vorteil. Dass sie sich länger ausruhen konnten und sich ein paar Tage länger auf uns vorbereiten konnten. Dafür sind wir im Rhythmus“, sagt Doro Richter, Teammanagerin des TKH.

Am Freitag machen sich die Luchse auf den Weg nach Pforzheim, wo sie das Wochenende übernachten werden. Der erste Vergleich ist für Freitag (19 Uhr) vorgesehen, der zweite am Samstag (16 Uhr). Am 12. April (18:30 Uhr) empfängt der TKH die Stars in Hannover. Die weiteren Termine der Best-of-five-Serie sind der 14. und der 16. April.

Der Ticket-Vorverkauf für das erste Heimspiel (Spiel 3) am Fr. 12.04. um 18:30 Uhr läuft bereits. Tickets sind hier erhältlich. Der Vorverkauf für Spiel 4 am 14.04. um 16:00 Uhr wird geöffnet, sobald feststeht, dass die Serie über mindestens vier Spiele geht.

Text: Neue Presse/HAZ

Foto: Patrick Pötsch


Luchse schütteln Panthers ab

Ein letzter Kraftakt noch, da war das Halbfinale um Basketball-Meisterschaft für die TKH-Luchse schon erreicht: Cheftrainerin Sidney Parsons umarmte Milica Cuic, den Trainer der Panthers Osnabrück – der ist rund anderthalb Köpfe größer als sie. Parsons musste sich strecken, und das hatte ihre Mannschaft zurvor ebenfallsgetan.

2. April 2024

Mit 71:53 gewann der TKH das fünfte Play-off-Duell der Best-of-Five-Serie, in der ausverkauften Halle der Otfried-Preußler-Schule war der Jubel riesig. „Es war hart, Osnabrück ist stark. Aber wir haben das gut gemacht“, sagte Kapitänin Dara Taylor. Im Halbfinale wartet Titelverteidiger Stars Keltern, zunächst treten die Luchse zweimal auswärts an.

Sarah Polleros nahm sich den ersten Dreier und traf, die Luchse führten schnell mit  7:0. Allerdings rückten ihnen die Panthers ebenso flink wieder auf den Pelz. Und nicht nur das, es fehlte dem Pokalsieger an Präzision in Abschluss und Zuspiel. Als es 9:16 stand, war klar, dass es wieder eine enge Geschichte werden würde. Die erneut starke Laura Stockton verkürzte zum ersten Pausenstand von 13:16.

Im zweiten Abschnitt drehten die Luchse das Spiel wieder, die Teams beider Großkatzen hatten sich ineinander verkrallt und fassten in der Abwehr robust zu. TKH-Center Brianna Rollerson leistete unter dem Korb Schwerstarbeit. Zur Halbzeit hatten die Gastgeberinnen den Panthers die Führung abgeluchst, lagen mit 29:27 vorn.

Nach dem Wechsel kam der TKH mit Kapitänin Dara Taylor, bei der immer alles spielerisch leicht aussieht. Auf mehr als sieben Zähler kamen die Luchse jedoch nicht davon, die Panthers blieben in Bissweite. Erst India Fary und Polleros stellten auf 49:43 vor dem Schlussviertel. Bei den Luchsen gaben sie alles, Betreuer und Hallensprecher Bodo Gerdes war kaum noch bei Stimme, trieb die Fans aber weiter an.

Taylors maßgeschneiderter Dreier zum 52:43 war ein Wirkungstreffer, dem Stockton zum 60:49 einen weiteren folgen ließ. Fünf Minuten blieben, in denen die Luchse mehr zuzusetzen hatten. Der nächste Dreier von Taya Hanson zum 65:51 war vorentscheidend. Den Rest spielte der TKH routiniert herunter.

„Die Abwehr stand und die Mannschaft hat es durchgezogen bis zum Ende. Und Sidney hat immer die richtigen Antworten gefunden“, sagte Teamchef Rodger Battersby, der zudem den Schiedsrichtern ein Sonderlob aussprach. „Gegen Keltern haben wir nichts zu verlieren“, fügte Battersby hinzu.

Punkte der TKH-Luchse: Rollerson 21, Stockton 16, Polleros 13, Farcy 7, Taylor 6, Jongeling 3, Hanson 3, Schaake 2.

Die vierte Partie Begegnung hatten die Luchse in Osnabrück mit 74:76 verloren. Stockton und Rollerson waren mit jeweils 15 Punkten beste Werferinnen. Nach sehr gutem Start mit einem 21:0-Lauf im ersten Viertel zum 22:8 führten die Luchse zur Pause nur noch mit 42:36. Nach 57:61-Rückstand vor dem vierten Abschnitt glich Hannover zum 63:63, beim allerletzten Versuch verpasste Polleros einen Dreier deutlich. Somit wurde ein fünftes Duell erforderlich – bei Halbfinalgegner Stars Keltern dürfte man das gern zur Kenntnis genommen haben. Die Stars hatten ihre Serie mit 3:0 gewonnen und dürften frischer sein.

„Wir haben Keltern in der Saison schon einmal geschlagen, und wir haben das Herz, das es dazu braucht. Es ist alles möglich“, betonte Taylor. Und dass die Beine nun schwer sein dürften nach fünf Partien? „Das macht nichts, es sind Play-offs. Da gibt es keine Schmerzen“, sagte Taylor und lächelte tapfer.

Foto: Patrick Pötsch