
Die TK Hannover Luchse mussten sich im Auswärtsspiel bei den Royals Saarlouis mit 63:72 geschlagen geben. In einer intensiven und physischen Partie kämpfte sich das Team nach hohem Rückstand eindrucksvoll zurück, konnte die Wende am Ende jedoch nicht vollenden.
Das Spiel begann intensiv und körperlich. Saarlouis setzte früh auf Tempo und physische Verteidigung, während die Luchse zunächst nicht ihren offensiven Rhythmus fanden. Einige schwierige Abschlüsse und zweite Chancen für die Gastgeberinnen sorgten dafür, dass sich der Rückstand Schritt für Schritt vergrößerte. Zur Mitte der Partie lagen die Luchse deutlich zurück und standen vor einer echten Herausforderung.
Doch Aufgeben ist keine Option.
Nach der Halbzeit zeigte Hannover ein anderes Gesicht. Defensiv wurde aggressiver kommuniziert, die Rotationen stimmten besser und im Rebounding arbeiteten die Luchse konsequenter. Offensiv lief der Ball geduldiger durch die Reihen, Abschlüsse wurden klarer herausgespielt. Mit jeder gelungenen Aktion wuchs die Energie, auf dem Feld und auf der Bank.
Im dritten Viertel kippte die Dynamik spürbar. Die Luchse verkürzten den Abstand Stück für Stück und kämpften sich bis auf vier Punkte heran. Das Spiel war plötzlich wieder offen, die Intensität hoch, jeder Ballbesitz umkämpft.
Im Schlussabschnitt versuchte Hannover, das Spiel endgültig zu drehen. Doch Saarlouis blieb in den entscheidenden Momenten treffsicher und nutzte kleine Fehler konsequent aus. Trotz großer Aufholjagd und starkem Teamspirit reichte es am Ende nicht mehr, das Spiel komplett zu drehen.
Die Niederlage schmerzt, besonders nach der starken zweiten Halbzeit. Gleichzeitig zeigt die Reaktion der Mannschaft, welches Potenzial in diesem Team steckt. Sich aus einem zweistelligen Rückstand zurückzukämpfen, spricht für Mentalität und Charakter.
Jetzt heißt es: regenerieren, analysieren und weiterarbeiten. Die Saison geht in ihre entscheidende Phase und die Luchse bleiben geschlossen.
Let’s go Luchse.
