TKH Luchse erneut in Nördlingen zu Gast

Nach Niederlage im Pokal geht es am Sonntag in der Liga weiter.

10. Januar 2025

Zum 15. Spieltag der Toyota DBBL und gleichzeitigem ersten Auswärtsspiel des Jahres treffen die TKH Luchse erneut auf die Eigner Angels Nördlingen. Nach dem Pokalspiel am Mittwoch ist es bereits das zweite Aufeinandertreffen beider Teams binnen einer Woche.

In der Hinrunde konnten die Luchse sich mit 82:77 im heimischen Birkendome gegen die Angels durchsetzen. Die letzte Begegnung beider Teams – das Spiel um den Einzug ins TOP4 – am Mittwoch endete jedoch mit einer Niederlage der Luchse: mit 89:69 verloren sie nicht nur das Spiel, sondern auch die Chance auf einen Pokal-Hattrick. Die Angels zeigten sich stark im Spiel – so wie auch in ihrem letzten Ligaspiel gegen den Tabellensiebten Herner TC. In Herne nahmen die Angels so mit einem 83:85 den Sieg mit nach Hause. Hervorzuheben ist dabei die Nachverpflichtung der Angels, Nicole Fransson. Die Kanadierin hat sich in den bisherigen Spielen, welche sie im Trikot der Nördlingerinnen absolviert hat, als absolute Top-Scorerin herausgestellt: in vier Pflichtspielen kam sie im Durschnitt auf 30 Punkte sowie 13 Rebounds – eine krasse Leistung.

Headcoach Jesper Sundberg zum bevorstehenden Spiel in Nördlingen:

„Wir freuen uns darauf, wieder in Nördlingen zu spielen. Nördlingen war am Mittwoch das bessere Team. Sie haben ihre Stärken gefunden und sind auf einem hohen Niveau angetreten. Wir brauchen eine gute Leistung am Sonntag, damit es ein engeres Spiel wird, als das im Pokal.“

Tip-Off ist am 12. Januar um 16 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle in Nördlingen. Das Spiel wird live und kostenlos über Sporttotal.tv übertragen.

 

Foto: Denise Köhler


TKH Luchse kämpfen in Nördlingen um Einzug ins TOP4

Pokal-Viertefinal-Spiel wird am kommenden Mittwoch ausgetragen.

6. Januar 2025

Am kommenden Mittwoch sind die Luchse im Spiel um den Einzug ins TOP4 bei den Eigner Angels Nördlingen zu Gast. Es ist die erste von zwei Begegnungen innerhalb einer Woche: am kommenden Sonntag steht – ebenfalls auswärts – das Rückrunden-Spiel gegen die Angels an.

Die Nördlingerinnen sind bekannte Gegnerinnen: bereits im letzten Jahr trafen die Luchse im Pokal auf die Angels – da ging es jedoch nicht um den Einzug ins TOP4, sondern um den Pokalsieg in der finalen Runde. In letzter Sekunde gelingt den Luchsen damals der entscheidende Treffer zum 73:72, womit sie nicht nur gewinnen, sondern sich auch den zweiten Pokalsieg in Folge holen. So streben beide Teams nach dem Sieg: während die Luchse auf eine Wiederholung des Erfolgs vom letzten Aufeinandertreffen hoffen, wäre mit einem Sieg und dem damit folgenden Einzug ins TOP4 das erste selbstgesteckte Saisonziel der Angels erreicht. An Spannung wird es am kommenden Mittwoch also nicht mangeln!

Die erste Runde im Pokal bestritten die Nördlingerinnen gegen die WINGS aus Leverkusen und zogen mit 85:76 ins Achtelfinale ein. Dort trafen sie auf die Zweitligistinnen des New Basket Oberhausen, wo sie mit einem klaren 80:37 den Sieg mit nach Hause nahmen.

Im Ligabetrieb konnten die Luchse die letzte Begegnung für sich entscheiden: im Birkendome siegten sie mit 82:77 gegen die Angels. Das Rückrunden-Spiel findet am kommenden Sonntag in Nördlingen statt.

Tip-Off für das Spiel im Pokal-Viertelfinale ist am 08. Januar um 18:30 Uhr in der Hermann-Keßler-Halle in Nördlingen. Tickets sind im Onlineshop der Eigner Angels oder an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel wird live und kostenlos bei Sporttotal.tv übertragen.

 

Foto: Denise Köhler


Belohnung für intensives Spiel bleibt aus

TKH Luchse unterliegen Saarlouis Royals.

6. Januar 2025

Zum ersten Heimspiel des neuen Jahres müssen sich die TKH Luchse nach einem spannungsgeladenen Spiel mit 73:78 gegen die Saarlouis Royals geschlagen geben. Damit stehen die Luchse aktuell auf dem fünften Tabellenplatz, die GiroLive Panthers konnten sich durch ihren Sieg gegen die Wings aus Leverkusen den vormaligen 4. Platz der Luchse sichern.

Das erste Viertel startet mit dem Ballbesitz Hannovers, woraufhin Zippy Broughton die ersten zwei Punkte für Hannover macht. Die Royals ziehen jedoch von Anfang an stark mit, wobei Hayley Frank und Martha Burse mit mehreren Pick and Roll Spielen so einige Zweier für Saarlouis sichern. Dies in Kombination mit den Problemen von den Luchsen im Defensiv Rebound sorgt dafür, dass Saarlouis zum Ende des ersten Viertels mit 15:22 einen Führungsvorsprung von 7 Punkten aufbaut. Im zweiten Viertel können sich die Luchse zwar zeitweise wieder mit einem 21:29 an die Royals annähern, dennoch sorgen zu viele Ballverluste bei gleichzeitig wenigen Abschlüssen auf Seiten Hannovers dafür, dass Saarlouis die Führung weiter ausbauen kann. Mit einem hohen Pick and Roll von Hayley Frank und Jessika Schiffer mit Martha Burse sichern sich die Royals die Dreier – bei einer Dreiertreffquote von starken 44% im zweiten Viertel – zum Vorsprung. Zur Halbzeitpause steht es damit 30:43.

Aus der Halbzeitpause kommen die Luchse mit neu gewonnenem Kampfgeist zurück: mit einem Zweier von Carly Ahlstrom startet Hannover ins dritte Viertel, Ahlstrom ist auch bei dem darauffolgenden Rebound da und sichert den Ball für Zippy Broughton, die daraufhin einen Dreier versenkt. Zippy dominiert das Spiel in den folgenden Minuten und bringt die Luchse wieder ins Spiel. Dann muss jedoch knapp vier Minuten vor Abpfiff die Topspielerin der Royals, Martha Burse, vom Feld getragen werden. Die Royals kämpfen weiter, dennoch ist das Momentum bei Hannover. Mit einem 14:0 Run gelingt es den Luchsen den ersten Ausgleich des Spiels zum 55:55 zu erreichen. Dennoch behalten die Royals zum Ende des dritten Viertels die Oberhand, auch wenn die Luchse durch die starken Aktionen von Zippy Broughton, die dem Team allein in diesem Viertel 20 Punkte sichert, den Vorsprung von 13 auf 4 bei einem Spielstand von 57:61 minimieren können.

Im Schlussviertel sind Schiffer und Frank beide wieder mit jeweils vier Fouls dabei, auch Burse steht wieder auf dem Spielfeld, wodurch die Royals wieder dasselbe Instrument wie aus dem ersten beiden Vierteln ins Spiel bringen. Zwei Minuten vor Abpfiff stellt Zippy Broughton per wichtigem Dreier auf 69:71. Die Royals lassen sich jedoch nichts nehmen, der Dreier von Hayley Frank zum 71:76 ist schließlich das Aus für die Luchse. Mit einem 73:78 können sie sich nicht für den starken Run im dritten Viertel belohnen und müssen sich gegen die Saarlouis Royals geschlagen geben.

TKH-Punkte: Broughton 35, Farcy 18, Kleine-Beek 10, Poros 3, Ahlstrom 2, Yesilova 2, Pavrette 2, Banko 1.

 

Foto: Denise Köhler


TKH Luchse empfangen Royals zum Jahresauftakt

Zum ersten Heimspiel 2025 treffen Luchse auf Tabellennachbarinnen.

3. Januar 2025

Am morgigen Samstag laufen die TKH Luchse am 14. Spieltag der Toyota-DBBL Saison 2024/25 zum ersten Heimspiel in 2025 im heimischen Birkendome gegen die Royals aus Saarlouis auf.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams im November endete mit einer Niederlage für die Luchse: mit einem Endstand von 79:64 mussten sie sich auswärts gegen die Royals geschlagen geben. Seitdem sind einige Spiele vergangen und so können beide Teams bisher jeweils 8 Siege und 5 Niederlagen vorweisen. Punktetechnisch stehen jedoch die Royals klar vorne, was ihnen einen dritten Platz in der aktuellen Tabelle einbringt, die Luchse folgen auf dem vierten Platz.

Das Jahr 2024 endete für beide Teams mit einer Niederlage auswärts: die Luchse verloren in Göttingen gegen die Veilchen, die Royals verloren in Freiburg – trotz der starken Leistung von Martha Ann Burse mit 35 Punkten – gegen die Eisvögel.

Tip-Off ist morgen, am 4. Januar, um 18:30 Uhr in der Sporthalle Birkenstraße. Tickets sind über den Ticketshop der Luchse oder – nach Verfügbarkeit – an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel wird live und kostenlos über Sporttotal.tv übertragen.

 

Foto: Stefan Bost


Luchse unterliegen im Niedersachsenderby-Rematch

TKH Luchse verlieren mit 59:46 gegen die Medical Instinct Veilchen BG 74.

30. Dezember 2024

Am 13. Spieltag der Toyota-DBBL Saison 2024/25 müssen sich die Luchse mit 59:46 gegen die Medical Instinct Veilchen geschlagen geben.

Das erste Viertel glänzt vor allem durch die schnelle Reaktion der Luchse wenige Sekunden vor Abpfiff: nach zwei Freiwürfen von Göttingen schnappt sich Zippy Broughton den Ball, rennt ans andere Ende des Feldes, passt zu Selma Yesilova, die daraufhin den Vorsprung Hannovers per Buzzerbeater um drei Punkte sichert. Es steht 12:15.

Das zweite Viertel beginnt mit einem Dreier von Karo Tzokov. Danach folgen einige Minuten, die von vielen Führungswechseln auf beiden Seiten und wenig Punkten geprägt sind. Schließlich gelingt es Eloïse Pavrette zum 23:25 für die Luchse zu setzen. Durch einen Freiwurf der Veilchen gehen die Luchse mit einem minimalen Vorsprung von 24:25 in die Halbzeitpause.

Aus der Halbzeitpause gekommen, starten beide Teams fahrig in das dritte Viertel. Auch hier sorgen viele Turnover für wenig Abschlüsse auf beiden Seiten. Mit einem Dreier von Brynn Masikewich gelingt Göttingen die Führung, Eloïse Pavrette gleicht nur wenige Sekunden danach erst zum 31:31, anschließend zum 33:33 aus. In den letzten Minuten des dritten Viertels setzen sich die Veilchen durch, womit sie mit einer Führung von 40:33 ins Schlussviertel ziehen.

Im letzten Viertel gelingt es Göttingen in den letzten fünf Minuten ihre Führung erstmals zweistellig aufzubauen: es steht 51:40. Die Luchse ziehen zwar nach, können gegen den Vorsprung von Göttingen aber nichts mehr ausrichten. Zum Abpfiff steht es 59:46. Die Luchse gehen mit einer Niederlage aus dem Niedersachsenderby-Rematch.

TKH-Punkte: Broughton 11, Farcy 11, Pavrette 7, Poros 3, Tzokov 3, Yesilova 3, Ahlstrom 2, Banko 2, Kleine-Beek 2, Oliver 2.

 

Foto: Sven Borchers


Niedersachsenderby-Rematch zum letzten Spiel des Jahres

TKH Luchse zu Gast bei den Medical Instinct Veilchen.

27. Dezember 2024

Nach einer kurzen Weihnachtspause sind die TKH Luchse am kommenden Sonntag wieder gefragt: zum 13. und letzten Spieltag des Jahres sind die Luchse zu Gast bei den Medical Instinct Veilchen.

Die Veilchen rangieren aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und konnten von den zwölf bisher ausgetragenen Spielen nur zwei für sich entscheiden. In der Hinrunde waren es die Luchse, die sich im heimischen Birkendome mit einem klaren 71:59 den Sieg sicherten.

Nach dem starken Spiel gegen Herne am vergangenen Samstag vor einer grandiosen Heimkulisse, hoffen die Luchse mit starker Fan-Unterstützung zur kürzesten Auswärtsreise des Jahres an den Sieg der vorherigen Woche anknüpfen zu können und so mit einem sicheren vierten Tabellenplatz ins neue Jahr zu gehen.

Tip-Off ist am 29. Dezember um 16 Uhr in der Sporthalle des Felix-Klein-Gymnasiums in Göttingen. Das Spiel wird wie gewohnt live und kostenlos über Sporttotal.tv übertragen.

 

Foto: Denise Köhler


Revanche geglückt: Geduldige TKH-Luchse spielen Herner TC müde

Lange war es offen und zäh, erst im letzten Viertel konnten die TKH-Basketballerinnen alles auf Sieg stellen: Die Luchse schlugen im letzten Heimspiel des Jahres den Herner TC mit 68:59 – und können entspannt Weihnachten feiern.

22. Dezember 2024
India Farcy und Carly Ahlstrom kämpften um jeden Ball. Foto: Denise Köhler

Hannover. Edelfan Belit Onay, seine Tochter auf dem Arm, klatschte anerkennend in die Hände. Der Applaus des Oberbürgermeisters und der anderen Zuschauer im „Birkendome“ hielt lange an nach dem emotionalen 68:59-Erfolg der TKH-Luchse gegen den Herner TC. Es war das letzte Heimspiel des Jahres für Hannovers Top-Basketballerinnen. Und es war die Revanche für die 61:77-Pleite im Hinspiel vor einer Woche in Westfalen. Erleichterung machte sich breit, auch bei Teammanagerin Doro Richter.

Sie hatte vor dem Rückspiel unmissverständlich klargemacht, dass nur ein Sieg infrage kommt – „und zwar unbedingt“. Ihre Mannschaft hielt dem Druck stand und siegte am Ende verdient, auch wenn es eine zähe Angelegenheit war am Samstagabend. Geduld war gefragt.

Vor dem Anwurf war es ruhig geworden. Hallensprecher Bodo Gerdes rief Teams und Zuschauer im vollbesetzten „Birkendome“ zu einer Schweigeminute für die Opfer des Weihnachtsmarkt-Anschlags tags zuvor in Magdeburg auf.

In diesem Moment machte sich Beklommenheit breit in der Halle. Beide Teams mussten sie schnell ausblenden. Kein Team konnte sich in der ersten Halbzeit absetzen. Sechs Punkte Vorsprung waren jeweils das höchste der Gefühle. Das erste Viertel ging mit 17:19 an Herne, zwischendurch stand es schon 6:12.

Im zweiten Viertel schien Hannover besser in Fahrt zu kommen. Nach einem 9:0-Lauf zum 33:27 sah es gut aus. Doch das Team von Jesper Sundberg ließ im Gegenzug einen 9:0-Lauf der Gäste zu. Da halfen auch zwei Auszeiten von Sundberg mit einer Minute Abstand nicht. Pausenstand: 35:38.

Die Luchse verteilten in der ersten Hälfte ihres Weihnachtsspiels viel zu viele Geschenke in Form von Fehlpässen und Fehlwürfen. In zwanzig Minuten gelang nur ein Offensiv-Rebound. Der TKG brachte sich immer wieder um seine zweite Chance. Herne nutzte wiederum seine fünf Offensivrebounds für zehn Punkte. Das passte Sundberg überhaupt nicht.

Zudem machte sich bemerkbar, dass Veera Pirttinen abermals passen musste. Die alte Fußverletzung der Finnin war in Herne wieder aufgebrochen. So fehlte eine Option auf der Spielmacherposition, um India Farcy und Zipporah Broughton zu entlasten.

Dennoch konnte Sundberg die Minuten gut aufs Team verteilen. Und im letzten Abschnitt zahlte es sich aus. 50:50 stand es vor den letzten zehn Minuten. Sundberg registrierte bei Herne zunehmende Müdigkeit und Frustration. „Wir haben daraus unseren Vorteil gezogen“, sagte der Schwede. Herne, das das Tempo des TKH nicht mehr mitgehen konnte, traf nicht mehr viel, erzielte nur noch neun Punkte in dem Viertel – und konnte gegen Ende Hannover nur noch mit Fouls stoppen.

Ein Dreier von Meret Kleine-Beek zum 63:55 dreieinhalb Minuten vor Schluss verschaffte dem TKH ein gutes Polster. Herne kam nicht mehr gefährlich ran. TKH-Lenkerin Farcy wurde immer wieder gefoult. Weil die Französin zumindest jeden zweiten Freiwurf von der Linie traf, blieb der Vorsprung konstant. Und auf der anderen Seite versemmelte Aldona Morawiec, Hernes Dreierspezialistin und Ex-TKH-Spielerin, all ihre wilden Würfe. „Ich bin superhappy mit der Vorstellung meines Teams. Wir haben guten Basketball gespielt“, sagte Sundberg.

Mit dem Erfolg setzte sich Hannover (8:4-Siege) im ersten Drittel der Tabelle fest und hält Herne (6:6) auf Abstand.

Eine Winterpause gibt es nicht. Die Basketballerinnen spielen durch. Am 29. Dezember geht es in Göttingen weiter. Sundberg gibt seinen Spielerinnen jetzt aber erstmal vier Tage frei, um entspannt Weihnachten feiern zu können.

TKH-Punkte: Farcy 20, Oliver 10, Broughton 10, Ahlstrom 7, Kleine-Beek 7, Poros 5, Tzokov 5,  Pavrette 4.

Text: Simon Lange HAZ/NP


Luchse in Revanche gegen Herne

Weihnachtsspieltag in Hannover.

20. Dezember 2024

Zum letzten Heimspiel des Jahres und gleichzeitigen Start der Rückrunde geht es für die TKH Luchse am kommenden Samstag erneut gegen den Herner TC.

Nachdem die Luchse am vergangenen Samstag stark vorgelegt haben, haben sie dann jedoch in der Hektik der zweiten Spielhälfte ein wenig ihre Idee aus den Augen verloren und mussten sich so gegen Herne geschlagen geben. Diese Woche geht es also darum, die Revanche für uns zu entscheiden.

Trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende stehen die Luchse weiterhin auf dem 4. Tabellenplatz und sind dem Herner TC, der nach wie vor auf dem 7. Tabellenplatz rangiert, einen Sieg voraus.

Tip-Off ist am kommenden Samstag, den 21. Dezember, um 18:30 Uhr in der Sporthalle Birkenstraße. Tickets gibt es über den Onlineshop der TKH Luchse. Das Spiel wird wie gewohnt live und kostenlos über Sporttotal.tv übertragen.

 

Foto: Denise Köhler


Förderung unseres Luchse Nachwuchses

TKH Spielerinnen nehmen an Entwicklungstraining des DBB teil.

19. Dezember 2024

Neben dem Training unserer Profis findet jeden Freitag auch das Training unseres Nachwuchses in der Sporthalle Birkenstraße statt. Das vom Deutschen Basketball Bund initiierte Entwicklungstraining wird dabei denen angeboten, die nach Sichtungen im Programm „Perspektiven für Talente“ und im Bundesjugendlager positiv aufgefallen sind. Unter dem Luchse Nachwuchs des TKH befinden sich momentan Nele Prowaznik, Ami Mörk und Leana Stankovic, welche nun unter Leitung von Nachwuchs-Bundestrainerin Sidney Parsons gezielt trainiert und individuell gefördert werden.

Nele und Ami konnten sich bereits im Oktober mit der Niedersachsenauswahl beim Bundesjugendlager zeigen, wo beide einen positiven Eindruck hinterlassen haben. Nele hat es daraufhin in den Entwicklungskader geschafft. Sie ist damit unter den besten 24 Spielerinnen der unter 16-Jährigen und wird in den kommenden Wochen und Monaten zu DBB Lehrgangsmaßnahmen eingeladen werden. Bereits vor zwei Wochen wurde sie als eine von 12 Spielerinnen für einen Lehrgang auf Ibiza nominiert und konnte so erste internationale Erfahrungen sowie in den Testspielen gegen Spanien und Polen ihre ersten Punkte im DBB Dress sammeln.

Leana ist noch ein Jahr jünger und wird sich im nächsten Jahr den Bundestrainern beim Bundesjugendlager zeigen können.

Wir freuen uns, unseren Luchse Nachwuchs weiter zu begleiten und wünschen euch, Nele, Ami und Leana viel Erfolg weiterhin!

 


Bittere Niederlage in Herne

61:77 Niederlage für Luchse nach klarer Führung in Herne.

16. Dezember 2024

Text: Stefan Dinse (Neue Presse)

Foto: Laurin Petrak

 

Hannover. Zu Beginn schien es, als hätten die Luchse nicht nur sehr gute Ohren, sondern obendrein auch hervorragende Augen: die ersten vier Dreier saßen, der TK Hannover führte mit 12:5. Im zweiten Viertel jedoch kippte die Partie, der Herner TC setzte sich am elften Spieltag der Basketball-Bundesliga mit 77:61 durch. „Wir sind aus dem Rhythmus gekommen, das war entscheidend. Am Anfang hatten wir einen sehr guten Flow“, sagte Trainer Jesper Sundberg.

Von 20:15 setzten sich die Luchse auf 28:15 bis zur ersten Viertelpause ab. Die starke Zipporah Broughton sammelte die letzten beiden Zähler ein. Dann gab es Probleme, allerdings zunächst beim Schiedsgericht. Immer wieder wurde die Zeit gestoppt, als der TKH im Angriff war. Es gab minutenlange Unterbrechungen. „Unser Tempo war weg. Herne konnte die Verteidigung aufbauen“, sagte Sundberg verärgert, wollte aber keine Unfairness unterstellen. Später wurde der Mann an der „Shotclock“ ausgewechselt.

Der TC stellte zudem in der Abwehr um und verkürzte den Rückstand mit einem 10:0 Lauf auf 37:42 vor der Halbzeit. Als Maira Banko ihren zweiten Dreier versenkte, brachte sie damit noch einmal die Luchse in Führung zum 45:44. Vor dem Schlussabschnitt hieß es 55:53 für Herne.

Im vierten Viertel zeigten die Luchse Nerven, die Australierin Kate Oliver glich noch einmal aus, zum 57:57. Dann gelang offensiv fast nichts mehr, in den letzten vier Minuten ging der TKH leer aus. „Wir konnten keine Lösungen mehr kreieren“, räumte Sundberg ein. Der Trainer sieht jedoch eine positive Entwicklung, mehr Spielerinnen bekommen Verantwortung. „Zu Beginn lag die Last auf nur wenigen, nun sind alle beteiligt, das tut uns gut.“, sagte der schwedische Coach. Beispielhaft lobte Sundberg die junge Maira Banko, die in Herne knapp 20 Minuten spielte.

Ein Spiel haben die Luchse noch vor Weihnachten, am nächsten Samstag ab 18:30 Uhr geht es daheim wieder gegen Herne. „Jetzt ist die Zeit, dass wir performen müssen. Am Anfang waren es überraschende Siege, nun müssen wir zeigen, dass wir zu den Top 6 gehören“, sagte Sundberg. Eine Spielpause haben die Luchse erst im Februar.

TKH-Luchse: Broughton 24, Oliver 12, Ahlstrom 11, Banko 6, Pirttinen 4, Pavrette 2, Farcy 2, Kleine-Beek, Poros, Tzokov, Yesilova.