Hannovers Luchse von den Lions in Halle erwischt – Siegesserie gerissen

43 Sekunden waren noch zu spielen in Halle, mit einem Punkt lagen die TK-Hannover-Luchse zurück bei den MBC Lions.

29. Januar 2024

Die starke Spielmacherin Dara Taylor warf sich ins Getümmel auf den Ball und eroberte ihn für die Gäste – und verwandelte im nächsten Angriff nervenstark zur 65:63-Führung für den TKH. Aber das reichte nicht, die Lions glichen zehn Sekunden vor dem Abpfiff noch aus. In der Verlängerung ging bei den Luchsen nicht mehr viel, sie sammelten nur fünf Punkte ein und verloren mit 70:80. Die Serie von sieben Siegen war gerissen. „Wir haben in der Abwehr zu viele Fehler gemacht“, sagte Finja Schaake.

Es war eine umkämpfte Partie. Halle hatte sich jüngst mit drei Spielerinnen verstärkt – und die gaben wertvolle Impulse. Die beiden Duelle zuvor hatte der TKH gewonnen. Nach dem 12:12 im ersten Viertel gaben die Luchse im zweiten den Ton an, sie führten mit 36:29. Im dritten Abschnitt lag der Pokalsieger sogar mit zwölf Punkten vorn, allerdings hatten sowohl Topscorerin Brianna Rollerson als auch Kapitänin Laura Stockton schon eine hohe Foulbelastung.

Lions profitieren von TKH-Patzern in der Abwehr

Die Partie kippte, die Lions profitierten von teilweise leichten Patzern in der Abwehr. „Offensiv war das okay“, bekräftigte Schaake. Vor allem die Niederländerin Rowie Jongeling gefiel mit Würfen von außen. Ein Dreier der ebenfalls guten Sarah Polleros brachte den TKH 70 Sekunden vor Schluss auf 62:63 heran, dann schlug Taylor zu. In der Verlängerung glich Polleros noch zum 67:67 aus, anschließend kassierte der Vizemeister elf Punkte am Stück. „Da hatten die Lions einen Lauf, sie haben den Rückenwind des späten Ausgleichs mitgenommen“, räumte Schaake ein.

Nun haben die Luchse einige Tage frei, nachdem es in den vergangenen Wochen Schlag auf Schlag gegangen war. TKH-Coach Sidney Parsons fliegt am Donnerstag als Co-Trainerin mit dem deutschen Nationalteam nach Brasilien, in Belem steht die Olympiaqualifikation an. Die Gegner der Deutschen sind die Gastgeber, Serbien und Australien. Platz drei in dieser Vierergruppe reicht für die Spiele in Paris, die Teilnahme wäre „für Deutschland ein wertvoller Schritt“, sagt Parsons. Erst am 17. Februar geht es für die Luchse beim Herner TC in der Bundesliga weiter.

TKH-Punkte: Taylor 17, Polleros 16, Jongeling 14, Stockton 7, Rollerson 7, Hanson 4, Hank 2, Gustafsson 2.

Foto: Volker Ballasch


Letztes Spiel vor Länderspielpause

Am Wochenende findet das dritte Duell dieser Saison gegen die GISA Lions MBC statt. Die TK Hannover Luchse spielen am Samstag (18:30 Uhr) in der SWH Arena in der Saalestadt Halle.

26. Januar 2024

Eine positive Bilanz verzeichnen die Luchse gegen den MBC. Im Liga Hinspiel siegten die Luchse (75:67) zu Hause, erst vor knapp zwei Wochen konnten die Luchse mit einem Sieg in Halle (68:71) den Einzug in das TOP4 perfekt machen, nun folgt die dritte Partie, jedoch mit abermals veränderter Kaderzusammensetzung, auf die sich das Luchse-Team einstellen muss. Die GISA Lions verpflichteten Taylah Simmons und Emma Stach nach und ließen Sabrina Haines gehen. In ihren ersten Spielen wirkten Stach (7 Punkte) und Simmons (14 Punkte) bereits gut eingespielt, siegten sie auch deutlich gegen die Eisvögel aus Freiburg (57:78).

Für die Luchse ist das Spiel am Samstag das dritte in acht Tagen. Wie das Team von Headcoach Sidney Parsons mit deiser Belastung umgehen kann, wird sich am Samstag zeigen. Sicherlich steckt den Luchsen die Partie von Mittwoch noch in den Knochen, die glücklicherweise nicht allzu kräftezehrend war, denn Freiburg erwischte einen rabenschwarzen Tag, scorte nur 36 Punkte im gesamten Spiel. Coach Parsons hingegen konnte munter durchwechseln, sodass alle Luchse-Spielerinnen punkteten und bei dem Sieg vor heimischem Publikum (78:36) Selbstvertrauen tanken konnten. Für das Spiel am Samstag gegen Halle muss die Mannschaft vor der Pause nochmal eine sehr gute Leistung abrufen, denn die GISA Lions brauchen Punkte, um sich einen guten Playoff-Platz sichern zu können, momentan stehen sie auf dem 6. Tabellenplatz punktgleich mit Nördlingen und Freiburg.

Das Spiel gegen die Lions findet am Samstag, den 27. Januar, um 18:30 Uhr in der SWH Arena Nietlebener Str. 16, 06126 Halle (Saale) statt und kann Live auf Sporttotal.tv verfolgt werden.

Nach dem Spiel in Halle dürfen sich die Luchse eine kleine Pause gönnen, denn es folgt die Länderspielpause, in der die deutsche Frauen Nationalmannschaft inklusive Coach Parsons nach Brasilien zur Olympia-Qualifikation fliegt. Dort spielt die Mannschaft von Lisa Thomaidis in einer Gruppe gegen Serbien, Australien und Gastgeber Brasilien. Mit einem dritten Platz können sich die Frauen erstmalig für ein Olympisches Turnier qualifizieren.

Das nächste Spiel der Luchse findet am 17. Februar, um 18 Uhr in der H2K Arena in Herne. Zu Hause können die Luchse Fans sie am Sonntag, den 25. Februar, um 16 Uhr wieder in der Birken-Arena spielen sehen.

Foto: Patrick Pötsch


Luchse überflügeln die Eisvögel

Hannovers Basketball-Frauen mit Ausrufezeichen. Klarer 78:36-Erfolg des TKH gegen Freiburg.

25. Januar 2024

An diesem Abend ist etwas weniger Michael Buffer und „Let´s get ready to rumble“ bei den Luchsen. Bodo Gerdes, Betreuer und Kult-Hallensprecher der TK Hannover-Luchse, ist verhindert bei dieser vorverlegten Bundesligapartie. So übernimmt Sönke Seidensticker das Mikro, mit dem Discjockey ist es ein anderer Klang in der Halle an der Birkenstraße. Der Schwiegersohn von Waspo-Präsident Bernd Seidensticker hat mehr Tiefe in der Stimme. Gegen die Eisvögel Freiburg geben die Luchse klar den Ton an und gewinnen mit 78:36. Damit festigen sie Tabellenrang drei.

Gegen den Meister der vorvergangenen Saison haben die Luchse Vorteile, weil sie körperlich überlegen sind. Obendrein haben sie etwas gutzumachen, bei der Hinspielniederlage war es ein schwaches Bild. Diesmal sammeln sie die allermeisten Rebounds ein – dadurch fiel nicht so ins Gewicht, dass sich die Luchse reichlich Fehlwürfe leisten. Sie setzten sich von 15:9 auf 20:9 ab, so geht es in die erste Viertelpause.

Auf 25:9 baut der TKH seine Serie sogar aus im zweiten Abschnitt, da steht Trainerin Sidney Parsons für ihre Verhältnisse recht entspannt an der Seite und kann Spielmacherin Dara Taylor (Knieprobleme) sowie Topscorerin Brianna Rollerson die dringend erforderlichen Pausen geben. Unter dem Korb sind die Gastgeberinnen schlicht übermächtig. Daran kann auch das deutsche Top-Talent Annika Soltau nichts ändern, die von Meister Keltern zu den Eisvögeln gewechselt war.

„Im Rebound sind wir sensationell gut, alle Spielerinnen sind hellwach“, lobt Teamchef Rodger Battersby. TKH-Kapitänin Laura Stockton stellt mit einem Zweier und folgendem Dreier auf 30:16, da sind die Eisvögel schon nicht mehr voll auf der Höhe. Bis zur Halbzeit luchst der TKH den Gästen noch etliche Bälle ab und baut den Vorsprung auf 43:24 aus. Da klatscht Parsons in die Hände und die knapp 200 Zuschauer sind begeistert.

Der Vorsprung pendelt sich bei 15 Punkten ein, Basketball-Experte Seidensticker bleibt sogar ein wenig Zeit für Regelkunde – er ist auch Hallensprecher bei den Rollstuhlbasketballern von Hannover United. Parsons, die in der nächsten Woche als Co-Trainerin mit dem deutschen Nationteam nach Brasilien zum Olympia-Qualifikationsturnier fliegt, wirkt recht zufrieden. Als India Farcy zum 55:34 trifft, ist das zugleich der Stand vor dem letzten Viertel.

In dem geben sich die Freiburgerinnen auf, die Würfe sind teilweise kläglich. Zwei Dreier der sehr guten Rowie Jongeling am Stück schrauben das Resultat auf 73:36. In den Schlussminuten ist es eine TKH-Gala, der Pokalsieger entscheidet diesen Durchgang mit 24:2 für sich, das deutlichste Ergebnis bisher in dieser Spielzeit.

„Wir haben ein Zeichen gesetzt. Wir haben alle gut gespielt und nach der Niederlage in Freiburg überzeugt. Unser Gegner war vielleicht etwas platt“, sagt Jongeling nach dem fünften Sieg in der Liga am Stück. Dazu kommen zwei Erfolge im Pokal, die Luchse sind weiter im Formhoch. „Ich denke, für uns ist noch viel möglich. Auf jeden Fall haben wir alle Chancen, das haben wir heute gezeigt“, so Jongeling.

Am Freitag läuft die Frist für die Bewerbung für die Pokalendrunde ab, die TKH-Luchse wollen das sogenannte Top 4 erstmals ausrichten.

TKH-Punkte: Stockton 11, Taylor 11, Rollerson 9, Jongeling 9, Hanson 8, Farcy 7, Taylor, Hank 6, Gustafsson 6, Tzokov 5, Schaake 2, Polleros 2.

Text: Simon Lange

Foto: Ulf Ostländer


TKH Luchse zieht Spiel vor wegen Olympia Quali

Samstag siegten die Luchse sicher gegen die Saarlouis Royals (72:63). Am morgigen Mittwoch (19 Uhr) stehen sie bereits erneut auf dem Feld der Sporthalle Birkenstraße. Es geht gegen die Eisvögel aus Freiburg.

23. Januar 2024

Ein Spiel an einem Mittwoch ist ungewöhnlich für die Frauen Basketball Bundesliga. Es gab einen wichtigen Anlass das Spiel vom 03. Februar zu verlegen, Headcoach Sidney Parsons fliegt bereits am Donnerstag nächster Woche nach Brasilien, zur Olympia Qualifikation der Frauen Nationalmannschaft. Ein besonderes Event für die Nationalmannschaft, den Deutschen Basketball Bund und alle Basketballfans, denn so nah an der Olympiateilnahme waren sie noch nie.

Die TKH Luchse erwarten am Mittwoch die Eisvögel, welche sich momentan mit acht Siegen und acht Niederlagen auf dem siebten Tabellenplatz befinden. Die Mannschaft von Headcoach Harald Janson ist schwer ausrechenbar, ein ausgeglichenes Team, gleich sechs Spielerinnen führen das Spiel der Eisvögel an, drei davon steuern 12 Punkte und weitere drei um die 10 Punkte im Schnitt bei. Das deutsche Ausnahmetalent Annika Soltau ist mit 12,7 Punkte Topscorerin der Eisvögel. Die 18 Jährige und 1,92m große Nationalspielerin holt zudem 7,4 Rebounds im Schnitt. Auf sie sollten die Luchse ein besonderes Auge werfen.

Die Hinrunden-Partie ist noch nicht allzu lang her, in Freiburg wurden die Luchse von den Eisvögeln überflügelt. Es hagelte eine bittere Niederlage (65:57). In Freiburg, der weitesten Auswärtsfahrt für die Hannoveranerinnen, ging nicht viel. Die Mannschaft des Jahre 2023 ist jedoch gut drauf, gewannen die letzten vier Spiele und stehen somit auf einem verdienten 3. Platz in der Tabelle, hinter ALBA Berlin (2. Platz) und den Rutronik Stars Keltern (1. Platz).

Wir freuen uns auf eine spannende und hochklassige Partie. Sichert euch jetzt Tickets für Mittwoch, den 24. Januar 2024 um 19 Uhr. Die Abendkasse ist ab 18 Uhr für euch geöffnet. Wer nicht live dabei sein kann, darf sich das Spiel auf sportotal.tv anschauen.

Wir freuen uns auf euch und eine tolle Stimmung in unserer Luchse-Arena!

TKH-Luchse besiegen die Royals und wollen Top 4 in der Swiss-Life-Hall

TKH-Vorsitzender Hajo Rosenbrock brauchte auf dem Weg vom Opernplatz zur Halle der Otfried-Preußler-Schule in der Südstadt nicht drängeln. Die Zehntausenden Besucher der Kundgebung gegen rechts hatten sich inzwischen zerstreut. Der Weg war also frei für den Sprecher des Kuratoriums im Freundeskreis Hannover, der die Demo organisierte.

22. Januar 2024

Mit links machten es die TK Hannover-Luchse am 16. Spieltag der Basketball-Bundesliga allerdings nicht. Gegen die Saarlouis Royals siegten sie vor 300 Zuschauern mit 72:63. „Es war keine leichte Partie, Saarlouis hat physisch starke Spielerinnen und ein echt gutes Team“, sagte Hannovers Kapitänin Laura Stockton.

Die Royals begannen mit einer königlichen Ausbeute an Dreiern – die ersten drei saßen. Mit 2:9 nach nicht einmal zwei Minuten lagen die Luchse hinten und mussten beim Stand von 8:13 die Ohren spitzen. Trainerin Sidney Parsons nahm die erste Auszeit. Genau hinhören war für die Spielerinnen indes nicht notwendig, die Trainerin pflegt ebenso klare wie laute Ansprachen zu halten. Mit 14:18 lag ihre Mannschaft nach dem ersten Abschnitt zurück.

Im zweiten Viertel dauerte es fast drei Minuten, bis es Punkte für den TKH gab. Parsons schlug mehrfach die Hände über dem Kopf zusammen, die Gastgeberinnen hätten schon führen können, stattdessen pendelte sich der Rückstand bei fünf Zählern ein. Als es mit den Dreiern endlich klappte, übernahmen die Luchse flott die Führung.

Finja Schaake war zweimal aus der Distanz erfolgreich, mit einem 36:33 ging der Pokalsieger in die Halbzeitpause. Da ballte sogar Oberbürgermeister Belit Onay die Faust, er ist ein ebenso großer Basketball-Fan wie seine Kinder, die er mitgebracht hatte.

Eine 13:0-Serie ist entscheidend

Im dritten Viertel waren die Luchse besser, wenngleich die Royals zum 42:42 ausglichen. Anschließend legten sich die Hausherrinnen richtig ins Zeug und eine 13:0-Serie hin. Jetzt saßen die Würfe und auch Hannah Hank mehrfach, die sich in jeden Rebound warf und nicht unwesentliche Teile des Bodens polierte. Bezeichnend: Sie lief sogar den Schiedsrichter beinahe über den Haufen. 57:46 hieß es für den TKH vor dem Schlussviertel.

In dem zauberte Dara Taylor noch ein wenig, in den finalen Sekunden gab sie den Ball gar nicht mehr her, die Fans feierten den Vizemeister stehend. Onay machte noch rasch ein Video des feiernden Teams. „Hannover hat ein tolles Team, das war ein gutes Spiel und macht mir immer Spaß“, sagte der OB. Für ihn war es der Abschluss eines bewegenden Tages mit der Kundgebung, „das war ein ganz wichtiges Zeichen, das Hannover da gesetzt hat.“ Anschließend warf Onay selbst noch einige Bälle auf den Korb – und traf auch.

TKH behauptet sich in der Spitzengruppe

„Unsere Formkurve geht nach oben, wir werden besser und nähern uns dem höchsten Level“, sagte Stockton. Das lässt mit Blick auf die restliche Saison hoffen. Die TKH-Luchse behaupteten sich in der Spitzengruppe, die Royals hingegen haben die Play-offs nicht sicher.

Bereits am Mittwoch empfangen die Luchse in einer verlegten Partie die Eisvögel Freiburg (19 Uhr). Für das DBBL-Pokalendrundenturnier am 16. und 17. März (Top 4) wollen sich die Luchse bewerben und eigens mit der Swiss-Life-Hall. „Dafür benötigen wir aber noch einen Sponsoren“, sagte Rosenbrock, „so ein Event ist nicht leicht zu stemmen und kostet Geld.“

TKH-Punkte: Rollerson 18, Taylor 13, Polleros 11, Hank 10, Schaake 6, Hanson 5, Stockton 4, Jongeling 3, Jongeling 3, Farcy 2.

Text: Stefan Dinse

Foto: Patrick Pötsch


TKH Luchse – Mannschaft des Jahres – im Duell mit Liga-Topscorerin Littleton

Die TK Hannover Luchse sind bei der NP-Sportgala zur Mannschaft des Jahres 2023 gewählt worden. In der 30. Ausgabe der Wahl sind die Luchse die erste Frauenmannschaft, die diesen Titel in den Händen halten darf. Wir bedanken uns bei allen, die für uns abgestimmt haben.

18. Januar 2024

Groß feiern kann das Team den Erfolg nicht, am Samstag (18:30 Uhr) steht das nächste Spiel an, die Saarlouis Royals kommen an die Leine. Für die Royals, die nach einem schlechten Start in die Saison mehrere Spielerinnen und einen neuen Headcoach verpflichteten haben, gilt es den achten Tabellenplatz zu halten und die Playoff Qualifizierung zu sichern. Punktgleich lauern die Dolphins aus Marburg hinter den Royals auf den begehrten Playoff-Platz.

Im Hinspiel gewannen die Luchse im Saarland klar 61:75. Mit der neuen Trainerin Dragana Svitlica kam, wie von Saarlouis Führungsebene erhofft, neuer Wind in das Team. Zu Liga-Topscorerin Destiny Littleton (Ø 23 Punkte) kamen im November zwei weitere starke Spielerinnen dazu, die Serbin Milena Marjanovic auf der Centerposition und der französische Power-Forward Naomi Mbandu. Einen Eindruck von der Stärke des neuen Kaders bekamen vor allem die Top Vereine. Kurz vor Weihnachten siegten die Royals (83:88) in Keltern (1. Tabellenplatz) und Anfang Januar beim drittplatzierten in Osnabrück gegen die Panthers (80:81). In den Begegnungen gegen Teams im Tabellenmittelfeld musste Saarlouis vor heimischem Publikum den Kürzeren ziehen, gegen die MBC Lions (70:81) und die Eisvögel Freiburg (74:79). Wie Saarlouis sich in Hannover präsentiert, ist nur schwer absehbar. Die Luchse sind gewarnt!

Ein Sieg ist allemal wichtig, wollen die Luchse doch weiterhin auf den oberen, besten Playoff-Plätzen bleiben und die Möglichkeit offen halten den ein oder anderen Platz gut zu machen. Trainerin Parsons kann wieder auf den vollen Kader zurückgreifen, das Team optimal auf das Spiel vorbereiten und einschwören.

Wir freuen uns auf eine spannende und hochklassige Partie. Sichert euch jetzt Tickets für Samstag, den 20. Januar 2024 um 18:30 Uhr. Den Link zum Ticketshop findet ihr auf unserer Homepage: www.tkh-luchse.de. Die Abendkasse ist ab 17:30 Uhr für euch geöffnet. Wer nicht live dabei sein kann, darf sich das Spiel auf sportotal.tv anschauen.

Wir freuen uns auf euch und eine tolle Stimmung in unserer Luchse-Arena!

Spielverlegung Freiburg Heimspiel

Das ursprünglich für den 03.02. - 18:30 Uhr angesetzte Heimspiel gegen die Eisvögel USC Freiburg wird verlegt.

15. Januar 2024

Das ursprünglich für den 03.02. – 18:30 Uhr angesetzte Heimspiel gegen die Eisvögel USC Freiburg wird verlegt.

>> Neuer Termin: Mittwoch, 24.01. – 19:00 Uhr <<<

Grund dafür ist die frühzeitige Abreise unseres Headcoachs Sidney Parsons, welche die deutsche Damen-Nationalmannschaft als Assistant Coach vom 08.-11.02. in Belem (Brasilien) während des Olympischen Qualifikationsturniers betreut.

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wenn ihr aufgrund der Verlegung zeitlich verhindert seid, bitten wir euch, die Tickets über Reservix – für euch kostenlos – zu stornieren.

Der ausgesetzte Vorverkauf für das Spiel wird zeitnah wieder geöffnet.

Vielen Dank für euer Verständnis!


TKH-Luchse siegen spektakulär und hoch

82:53 beim Letzten Leverkusen in der Basketball-Bundesliga. Nur im zweiten Viertel schwach. Farcy lenkt stark.

15. Januar 2024

Das Beste kam zum Schluss: India Farcy blieb keine Wahl, die Uhr lief runter. Die Aufbauspielerin des TK Hannover drückte auf Höhe der Mittellinie ab. Und der letzte Wurf des Spiels landete nach seiner langen Flugbahn tatsächlich mit der Sirene im Korb. Farcy schrie vor Freude – es war der spektakuläre Schlussakt beim ungefährdeten 82:53-Auswärtssieg der Basketball-Luchse bei den Leverkusen Wings. Die Gastgeberinnen bekamen von Hannover gehörig die Flügel gestutzt.

Schon im ersten Viertel machte Hannover, das die angeschlagene Spielmacherin Dara Taylor schonte, unmissverständlich klar, in welche Richtung der späte Abend laufen sollte. Der TKH legte mit 27:10 vor, da war das Spiel gefühlt schon entschieden. Doch im zweiten Abschnitt erinnerte sich der Tabellenletzte daran, wie Basketball funktioniert und kämpfte sich Stück für Stück zurück in die Partie – auch weil die schwächelnden Luchse es zuließen. Trainerin Sidney Parsons passte das überhaupt nicht, schimpfte an der Seitenlinie unentwegt mit ihrem Team. Der zuvor riesige Vorsprung war bis zur Pause auf vier Pünktchen (37:33) zusammengeschmolzen. In der Kabine fand Parsons aber die richtigen Worte, mit einem 12:0-Lauf stellte der TKH auf 49:33 und verteidigte diesmal souverän den Vorsprung bis zum Schluss. Die starke Französin Farcy ersetzte Taylor sehr gut und lenkte zusammen mit Laura Stockton das TKH-Spiel. Mit dem Sieg halten die Luchse ihren Vier-Punkte-Puffer zu Platz fünf.

Am kommenden Samstag hat Hannover wieder ein Heimspiel – um 18.30 Uhr ist Saarlouis zu Gast in der Sporthalle an der Birkenstraße.

TKH-Punkte: Polleros 16, Farcy 14, Jongeling 13, Stockton 10, Rollerson 9, Schaake 8, Hank 6, Hanson 6.

Text: Simon Lange

Foto: Gero Müller-Laschet


Luchse zu Gast bei den Wings

Das Pokalspiel wird den Luchsen noch in den Knochen stecken, denn eine lange Regeneration ist nicht möglich, das nächste Spiel in der Toyota Frauen Basketball Bundesliga steht bereits am Sonntag (20 Uhr) in der Ostermann Arena in Leverkusen an.

12. Januar 2024

Den knappen Sieg gegen die GISA MBC Lions (68:71) und somit den Einzug in das Pokal Top4 2024 am vergangenen Mittwoch feierten die Luchse kurz und knapp in der nur dünn besetzten SWH Arena in Halle. Kurz danach ging es für die Mannschaft ins Cool Down und die Vorbereitung auf das nächste Spiel in der Liga.

Die Leverkusen Wings warten am Sonntag auf die Luchse. Der Aufsteiger steht mit zwei Siegen am Schluss der Tabelle. Die Siege fuhr das Team von Headcoach Boris Kaminski zu Beginn der Saison zu Hause gegen die EIGNER Angels Nördlingen (65:64) und den BC pharmaserv Marburg (81:68) ein. Die Aufsteiger spielen mit vielen deutschen zum Teil jungen Spielerinnen und füllen mit Spielerinnen aus dem Ausland auf. Zwei der erfahrensten Spielerinnen Lisa Koop und Mante Kvederaviciute spielten bereits 2020 in Hannover für die Luchse. Im Dezember verpflichteten die Wings wegen verletzungsbedingten Ausfällen zwei weitere Spielerinnen aus den USA, Jamie Cherry (28 Jahre) Point Guard und Shooting Guard Myah Taylor (26). Beide sollen dem Team die nötige Stärke für den Klassenerhalt geben.

Die Luchse können endlich wieder mit fast vollem Kader trainieren, nur Karo Tzokov fehlt weiterhin, wird aber hoffentlich kommende Woche zum Training dazukommen können. Das dürfte Trainerin Parsons freuen und hoffnungsvoll auf das Spiel am Sonntag sowie die nächsten Wochen im Liga-Spielbetrieb blicken lassen. Das Spiel gegen die Wings findet am Sonntag den 14. Januar, um 20 Uhr in der Ostermann Arena, Bismarckstr. 125, 51373 Leverkusen statt und kanner Live auf Sporttotal.tv geschaut werden.

Achtung: Das Spiel wurde in die Ostermann Arena auf 20 Uhr verlegt, in der Werner-Heisenberg-Gymnasium ist die Heizungsanlage ausgefallen.

Nächstes Heimspiel

Wann: Sonntag, der 20. Januar, um 18:30 Uhr

Wo: Sporthalle Birkenstraße // Sporttotal.tv

Wer: Saarlouis Royals

Wie geht es nun im Pokal weiter

Ein Ausrichter für das Top 4 steht noch nicht fest. Die teilnehmenden Mannschaften Saarlouis Royals, ALBA Berlin, die EIGNER Angels Nördlingen und die TKH Luchse können sich in den kommenden Wochen für die Pokalendrunde bewerben, die am 16./17.03. stattfinden wird.


Die Luchse beißen sich ins Halbfinale

71:68! TKH-Basketballerinnen siegen in Halle. Traum von der Titelverteidigung geht weiter.

11. Januar 2024

HANNOVER. Die Basketball Luchse des TK Hannover sind weiter im Rennen um den DBBL Pokal, sie gewannen am Mitwochabend in Halle ihre Viertelfinalpartie bei den MBC Lions spannend 71:68. Damit haben die Bundesliga-Frauen von Trainerin Sidney Parsons das Final Four (Ort und Termin offen) um die Trophäe, die sie in der vergangenen Saison gewannen, erreicht. Es war der erste Basketballtitel für Hannover überhaupt – und die Mission, den Pokal zu behalten, geht mit dem Sieg weiter. „Wir haben ein glückliches Händchen gehabt“. sagte Luchse-Teammanagerin Doro Richter.

Gegen die Ligakonkurrentinnen vom MBC ging es hektisch los beim TKH. Schon beim Tippoff zur Eröffnung des Spiels regeltechnisch etwas faul bei den Hannoveranerinnen, weshalb die Gastgeberinnen stattdessen einen Einwurf bekamen. Schnell führte der MBC mit 10:2 im Angriff fehlten dem TKH noch Ideen.

ALs dann auch noch Sarah Polleros einen Korbleger verpasste und es 2:12 stand, nahm Luchse Trainerin Parsons aufgrund des Fehlstarts schon die erste Auszeit. Danach verkürzte Rowie Jongeling mit einem Dreier auf 5:12. Nachdem unnötige Ballverluste und ungenaue zuspiele ihren Auftritt geprägt hatten, und Brianna Rollerson zwischendurch auch noch zwei Freiwürfe nur an den Ring gesetzt hatte, brachte ein kleiner Zwischenspurt die Luchse zurück ins Spiel. Zwei Dreier von Taya Hanson und eine schöne Einzelaktion von Dara Taylorwaren Teil der Aufholjagd, nach der es mit 23:20 für den MBC in die erste kurze Pause.

Allerdings zeigte die Formkurve von Hannovers im zweiten Viertel schnell wieder nach unten, einen 9:2-Lauf für Halle später und beim Stand 22:32 aus ihrer Sicht nahm Parsons die nächste Auszeit. Die Trainerin wirkte an diesem Abend verständlicherweise nicht sehr zufrieden mit ihrem Team – und es folgte ein Krimi.

Im zweiten Durchgang waren es Hanson mit einem Dreier und Rollerson mit einem erfolgreichen Offensiv-Rebound, die mit dafür sorgten, dass Hannover bis auf 30:34 herankam. Aber MBC streute immer wieder Hochphasen ein, wenn es beim TKH nicht lief. Und so waren es dann zur Pause elf Punkte, denen die Luchse hinterherliefen (33:44) – weil sich zu viele Ungenauigkeiten in ihr Spiel geschlichen hatten. In der Halbzeit dürfte Parsons von ihren Spielerinnen mehr Härte in der Defensive gefordert haben. Der TKH packte besser zu, der Rückstand schmolz langsam und bis zu den finalen zehn Minuten auf drei Punkte (55:58). „Wir haben dann einfach sehr gut verteidigt“. sagte Richter. Und im vierten Viertel warf sich Hannover dann auch erstmals in Führung (59:58) – für Richter der Moment, „in dem wir Halle dann hatten“. Und am Ende jubelten die Luchse darüber, sich in diesem schwierigen Spiel doch noch ins Halbfinale durchgebissen zu haben.

Text: Eric Zimmermann