
Am kommenden Samstag, den 7. November, steht für die TK Hannover Luchse die nächste Auswärtsaufgabe in der Toyota DBBL an. Um 19:00 Uhr treffen die Hannoveranerinnen auf die Eisvögel USC Freiburg. Nach dem ersten Saisonsieg im Niedersachsenderby gegen Osnabrück und der anschließenden Niederlage beim amtierenden Deutschen Meister Keltern wollen die Luchse an ihre positiven Leistungen anknüpfen und in Freiburg um die nächsten Punkte kämpfen.
Auch wenn die Begegnung gegen Keltern am vergangenen Wochenende mit 54:77 verloren ging, konnten die Luchse wichtige Erkenntnisse aus dem Spiel mitnehmen. Gegen den amtierenden Deutschen Meister, der auch auf internationaler Bühne im EuroCup gefordert ist, gelang es den Hannoveranerinnen, über weite Strecken das hohe Tempo mitzugehen und den Rückstand lange gering zu halten. Besonders in der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft, dass sie auch gegen einen solchen Gegner mithalten kann. Mit lediglich fünf Punkten Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Erst im weiteren Spielverlauf gelang es Keltern, sich deutlicher abzusetzen. Auch wenn es am Ende nicht ausreichte, zeigte die Begegnung, welches Potenzial in der Mannschaft steckt und dass die Luchse auch gegen starke Gegner konkurrenzfähig sein können. Genau diese Stärke und Entschlossenheit gilt es nun mit nach Freiburg zu nehmen.
Mit den Eisvögeln USC Freiburg wartet der aktuelle Tabellensechste auf die Hannoveranerinnen. Die Freiburgerinnen stehen nach fünf Spieltagen bei zwei Siegen und drei Niederlagen. Während sie zum Saisonauftakt gegen Herne und am dritten Spieltag gegen Nördlingen erfolgreich waren, mussten sie sich zuletzt ALBA Berlin und dem BC Marburg geschlagen geben. Besonders die Begegnung gegen Marburg zeigte jedoch, dass die Eisvögel trotz eines Rückstands in der Lage sind, sich zurückzukämpfen. Nach einem schwierigen zweiten Viertel verkürzten sie zwischenzeitlich einen Rückstand von 17 Punkten auf acht Zähler, mussten sich am Ende jedoch mit 68:78 geschlagen geben. Offensiv gehört Abigail „Abby“ Prohaska zu den wichtigsten Spielerinnen der Freiburgerinnen. Die US-Amerikanerin zählt mit durchschnittlich rund 20 Punkten pro Begegnung zu den erfolgreichsten Korbjägerinnen der Liga und erzielte zuletzt gegen Marburg 24 Punkte. Neben ihr übernimmt insbesondere Britta Daub eine wichtige Rolle im Spielaufbau. Die Aufbauspielerin sorgt für Struktur im Angriff und setzt ihre Mitspielerinnen in Szene. Auch defensiv können die Eisvögel Druck ausüben und durch Ballgewinne zusätzliche Möglichkeiten kreieren. Gleichzeitig zeigte die jüngste Begegnung gegen Marburg, dass Freiburg insbesondere beim Rebounding verwundbar sein kann. Dort mussten die Eisvögel 18 Offensivrebounds des Gegners zulassen.
Für die Luchse wird es daher entscheidend sein, ihre eigenen Stärken konsequent einzusetzen. Bereits gegen Osnabrück zeigte die Mannschaft, wie wichtig eine geschlossene Defensivleistung sein kann. Auch in Keltern gelang es den Hannoveranerinnen, über längere Phasen mit hoher Intensität mitzuhalten. Gegen Freiburg soll es nun gelingen, diese Energie über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig offensiv mehr Konstanz zu entwickeln. Besonders unter den Körben wird es darauf ankommen, die Rebounds zu sichern und sich zusätzliche Wurfmöglichkeiten zu erarbeiten. Eine konzentrierte Verteidigung gegen die Freiburger Schlüsselspielerinnen könnte dabei ebenso wichtig werden wie ein geduldiger und strukturierter Spielaufbau. Mit dem Derbyerfolg gegen Osnabrück im Rücken und den positiven Ansätzen aus der Begegnung mit Keltern reisen die Luchse nach Freiburg. Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass die Mannschaft trotz schwieriger Phasen immer wieder gute Lösungen findet und sich zunehmend weiterentwickelt. Nun gilt es, diese Fortschritte erneut auf das Parkett zu bringen und sich für die eigene Leistung zu belohnen. Das Ziel für Samstag ist klar: Die Luchse wollen geschlossen auftreten, ihre Stärken unter Beweis stellen und um den nächsten Saisonsieg kämpfen.
Spielinformationen
Eisvögel USC Freiburg vs. TK Hannover Luchse
Samstag, 07. November 2026 | 19:00 Uhr
Universität Freiburg – Sportzentrum
